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So darf es am Samstagnachmittag gegen 16.50 Uhr gerne wieder aussehen: jubelnde Gesichter der Dietkircher. Von links: Robin B öcher, Patrick Kuczok, Dennis Leukel, Jason Schäfer und (vorne, Nr. 7) Kevin Kratz.

Fußball-Hessenliga

Für den TuS Dietkirchen geht's nicht nur um Punkte

Der 23. Spieltag der Fußball-Hessenliga steht vor der Tür, und endlich darf auch der TuS Dietkirchen eingreifen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Wörsdörfer empfängt am Samstag um 15 Uhr mit dem FV Bad Vilbel einen direkten Tabellennachbarn und braucht – genauso wie der Gegner – drei Punkte. 

VON PATRICK JAHN

Dietkirchens Coach Thorsten Wörsdörfer macht kein Geheimnis daraus, dass ihm die Absage des Spiels in Neuhof gehörig gegen den „Strich“ gegangen war: „Das war kein Ruhmesblatt für den Verband und den Verein. Am Samstag war in und um Fulda alles grün, etliche Testspiele haben stattgefunden. Das ist schon ärgerlich, zumal wir jetzt am Ostermontag dort ran müssen.“ Wie dem auch sei, mit dem Ersatzprogramm und dem Testspiel bei der U23 des 1. FC Köln war „Wörsi“ zufrieden: „Die Leistung war absolut in Ordnung“, und mit einem Augenzwinkern: „Über die Regionalliga müssen wir uns aber noch keine Gedanken machen.“

An den kommenden Gegner, FV Bad Vilbel, denkt der Ex-Profi nicht gerne zurück: „Nach Hessen Kassel war Bad Vilbel der Gegner, bei dem wir am meisten hinterhergelaufen sind. Wir haben an diesem Tag gesehen, was in dieser Mannschaft steckt, deswegen kann ich mir die aktuelle Tabellenposition des FV nicht so recht erklären. Dennoch wäre ich natürlich froh, wenn wir sie am Ende der Saison hinter uns lassen. Klar ist aber, dass wir die Fehler aus dem 0:4 im Hinspiel nicht noch einmal machen dürfen, denn das nutzen sie gnadenlos aus.“ Dass es in den anstehenden 90 Minuten um mehr als nur drei Punkte geht, versteht sich. Die Mannschaft wisse um die Wichtigkeit dieser Partie, bestätigt Thorsten Wörsdörfer. Schließlich wolle sein Team jetzt Haftung bekommen, nachdem es im Sommer eine Treppenstufe „hochgestolpert“ sei. Mit einem Erfolg wäre der Widersacher, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, auf sechs Zähler distanziert. „Siege in solchen Spielen helfen natürlich doppelt. Und Mut macht mir auch, dass wir bisher gegen alle Teams, die hinter uns stehen, gewonnen haben.“ Das darf nach dem Geschmack der Dietkircher natürlich gerne so bleiben.

Bis auf die Ausfälle von Yannick Schutzbach, Mario Dietrich und Nicola Meloni ist der Kader bei den Reckenforstlern übrigens komplett. „Es könnte Überraschungen geben, denn einige Spieler haben sich herangearbeitet. Dieser Konkurrenzkampf tut uns natürlich auch ein Stück weit gut“, sagt Thorsten Wörsdörfer, der mit seiner Truppe selbstredend den „Dreier“ anpeilt. „Wenn wir aber bis kurz vor Schluss hinten liegen sollten, dann wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden.“

Samstag:

KSV Baunatal - FC Hanau 93

14.00

Hessen Kassel - Hessen Dreieich

14.00

FSV Fernwald - SC Waldgirmes

15.00

Viktoria Griesheim - SV RW Hadamar

15.00

SGB Fulda-Lehnerz - SV Neuhof

15.00

TuS Dietkirchen - FV Bad Vilbel

15.00

SV Steinbach - Eintr. Stadtallendorf

15.00

Sonntag:

VfB Ginsheim - Rot-Weiß Walldorf

15.00

FC Eddersheim - Türk Gü. Friedberg

15.00

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