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Stürmt künftig für den SC Waldgirmes: Robin Dankof (TuS Dietkirchen).

Fußball-Verbandsliga Mitte

TuS Dietkirchen gewinnt Derby und verliert Robin Dankof

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Das war schon eine Ansage: Mit 3:0 stürmte der TuS Dietkirchen auch den Fussinger Rasenplatz des FC Waldbrunn und steuert schnurgerade auf die Aufstiegsspiele zur Fußball-Hessenliga zu. Meister der Verbandsliga Mitte ist der FSV Fernwald. Aber dahinter ist noch einiges offen. Die Dietkircher bleiben Zweiter mit zwei Punkten vor dem SV Zeilsheim, der bei Absteiger TSG Wörsdorf aus allen Rohren schoss (12:0).

Am Rande der Partie wurde im Übrigen bekannt, dass TuS-Torjäger Robin Dankof in der nächsten Saison für den Hessenligisten SC Waldgirmes stürmen wird. Nur noch theoretische Chancen, dem direkten Abstieg zu entgehen hat nach dem 0:2 bei Germania Schwanheim der FC Dorndorf, der zum FC Gießen 2, der den ersten Nichtabstiegsplatz besetzt, fünf Punkte Rückstand aufweist. 

FC Waldbrunn – TuS Dietkirchen 0:3 (0:2). Im Derby ging es Dietkirchen um den Erfolg, für Waldbrunn mehr ums Prestige. Und mit dem hochverdienten Sieg blieben die Besucher in der Erfolgsspur der letzten Wochen, die Platzherren blieben weiterhin in der Findungsphase nach Torschützen und der richtigen Defensivstrategie, denn das frühe Anlaufen des Gegners führte zu Abwehrlücken, die die spielstarken Reckenforstler eiskalt nutzten. Ein Schuss von Leukel landete in der 23. Minute an der Querlatte, dem FC blieben Treffer versagt, weil Nickmann (18.) vor Fürstenau rettete, Eisenkopf ein Zuspiel in aussichtsreicher Position ungeschickt mitnahm, in der 42. Minute Steffen Moritz am bombensicheren Laux scheiterte und Egenolf die folgende Ecke Egenolf vorbeischoss. Nach dem Wechsel verhinderte Göltl gegen Schäfer (47.), und im Gegenzug vergab Lukas Scholl die Riesenchance zum Anschluss, als er eine feine Flanke seines Bruders Robin freistehend drüber köpfte. Die Chance war dahin, und die Besucher verwalteten clever das Geschehen, setzten immer wieder geschickte Nadelstiche in die FC-Abwehr und sorgten mit dem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung. Die Waldbrunner konnten nach den Einwechselungen von Granja und Breuer die Partie zwar offensiver gestalten, doch nach Kopfballversuchen von Eisenkopf und Mehr nach einer Ecke sowie einem von Moritz fast die Torlinie entlang wenig Torgefahr entwickeln. Beim einheimischen Anhang kam keine rechte Stimmung auf, während die Besucher feierten. Der sprachgewaltige Unparteiische verteilte viele Gelbe Karten, was nicht dem auffallend fairen Spielverlauf entsprach. In zwei Wochen gegen Zeilsheim können sich die Westerwälder für die blasse Vorstellung gegen Dietkirchens Kontrahenten um Platz zwei rehabilitieren.hho

Waldbrunn: Göltl, R. Scholl, Neuhof, Steinauer (63. Granja), Mehr, L. Scholl, Fürstenau, Moritz, Böcher, Eisenkopf, Egenolf (70. Breuer) – Dietkirchen: Laux, Nickmann, Schmitt, Hautzel (75. Müller), Mink (86. Stutzer), Leukel, Dankof, Zuckrigl, Schäfer (89. Bernhardt), P. Schmitt, Wenig – Tore: 0:1 Jason Schäfer (15.), 0:2 Patrick Schmitt (29.), 0:3 Dennis Leukel (78.) – SR: Höpp – Zuschauer: 300.

FC Germania Schwanheim – FC Dorndorf 2:0 (1:0). In der Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 2. Minute scheiterte Schneider nach einer Ecke aus spitzem Winkel an Stilger. Vier Minuten später rettete Kremer auf der Gegenseite per Fuß gegen Eyuep. Anschließend scheiterten zunächst Blättel und dann Mansur an Stilger. In der 17. Minute nutzte Goalgetter Pfeifer seine erste Möglichkeit zur Germania-Führung. Während beim FCD die Ordnung in der Defensive verloren ging, versäumten es Maingad und Eyuep, die Führung auszubauen. Insbesondere der agile Pfeifer stellte die Schwarz-Weiß-Abwehr immer vor große Probleme. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die Bach-Elf besser ins Spiel. In der 51. Minute bot sich Merfels die Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Stilger. Die Schwanheimer blieben stets gefährlich, und Dorndorfs Bester, Kremer, musste wiederholt seine ganze Klasse zeigen, um eine frühe Vorentscheidung zu verhindern. Auf der Gegenseite verpasste Groß noch eine Hereingabe im Fünfer. In der 61. Minute sah Robin Reifenberg nach Foulspiel im Strafraum Gelb-Rot, den anschließenden Elfmeter parierte aber Kremer. Dorndorf hielt bis zum Schluss engagiert dagegen, musste aber in der 85. Minute das 2:0 wiederum durch Pfeifer hinnehmen. loe

Schwanheim: Stilger, Masoumi, Schlee, Bouchen, Enders, Gök, Maingad (77. Bogdanovic), Eyuep (77. Bicakkiran) Kuac, Benjilali, Pfeier – Dorndorf: Kremer, Kunz (85. J. Lahnstein), Groß, Schneider, Merfels, Weinand, Blättel, S. Mansur, Reifenberg, Wilhelmy, Arslan (65. Schmidinger) – Tore: 1:0 (17.), 2:0 (85.) Pfeifer – Zuschauer: 70 – Gelb-Rot: Reifenberg (D) – SR: Kaufmann (Mainz).

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