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Er ist einfach nicht zu bändigen: Robin Dankof – früher TuS Dietkirchen, jetzt SC Waldgirmes (rechts) – lässt Robin Böcher, Patrick Kuczok und Moses Nickmann (TuS Dietkirchen, von links) einfach stehen und schießt wenig später zum 0:1 ein.

Fußball-Hessenpokal

TuS Dietkirchen zieht in die 3. Runde ein

Der TuS Dietkirchen hat sich am Dienstagabend im Fußball-Hessenpokal-Wettbewerb gegen den Hessenliga-Konkurrenten SC Waldgirmes mit 3:1 durchgesetzt und steht in der dritten Hauptrunde.

Zur Halbzeit hatte es gar nicht so gut um den TuS Dietkirchen im Hessenpokalspiel gegen Waldgirmes ausgesehen; der TuS lag mit 0:1 hinten. Aber dann bewies die Mannschaft vom Reckenforst zum wiederholten Mal ihren unbändigen Siegeswillen und bog das Spiel noch um. 

TuS Dietkirchen – SC Waldgirmes 3:1 (0:1). Das lockere Hin und Her hatte bald ein Ende. Volkan Öztürk zwang Zerberus Raphael Laux aus kürzester Entfernung zur Glanzparade (10.). Aber dann passierte, was eigentlich nicht passieren sollte: Robin Böcher vermochte den Ball im Mittelfeld nicht richtig zu klären, Robin Dankof – Ex-Dietkircher im SCW-Trikot – nahm den Ball am Sechzehner auf, zog flach ab und brachte sein neues Team in Front. Gelernt ist gelernt... So einfach wollten es seine Ex-Mannschaftskollegen Robin Dankof & Co. allerdings nicht machen. Miguel Granja zauberte einen seiner unnachahmlichen Freistöße aus 30 Metern Richtung Keeper Fabian Grutza, der den Ball gerade noch so entschärfte (15.). 

Eine turbulente Anfangsviertelstunde. Und die stand ganz im Zeichen des früheren Dietkircher Aufstiegshelden: Wieder war es nämlich Robin Dankof, der im Strafraum erst an Raphael Laux hängen blieb (26.). Die Reckenforstler legten ihren Fokus auf Weitschüsse; so durch Kevin Kratz, der flach links unten vorbeizielte. Beide Teams spielten jetzt auf Augenhöhe. Die Mannschaft von Thorsten Wörsdörfer – nach der Pause mit Oskar Stahl für Miguel Granja – wollte es wissen, passte aber nicht gut auf Mert Berkan Ciraci auf, der oft mutterseelenalleine durchs Mittelfeld spazierte. 

Dem machte der TuS bald ein Ende. Kevin Kratz war es, der satt aus gut 35 Metern einfach mal alles in den Schuss legte und zum 1:1 traf (60.). Jetzt war Feuer im Spiel, Waldgirmes schwamm ganz gehörig. Jason Schäfer tankte sich über die gesamte linke Seite durch, doch Grutza zeigte einen Heldenreflex (64.). Wieder Schäfer versuchte es über rechts und vernaschte dabei gleich den SC-Verteidiger (68.). Es lag was in der Luft, und irgendwie war es mit der Waldgirmeser Eleganz und Geschmeidigkeit vorbei. 

Dann die 79. Minute: Max Zuckrigl preschte an der Torauslinie durch, passte nach innen, wo Oskar Stahl lauerte und zum 2:1 einlochte. Moritz Königstein erhöhte sogar noch auf 3:1 (90.). Mit seinen Einwechslungen hatte Thorsten Wörsdörfer ein wirklich goldenes Händchen bewiesen.

Dietkirchen: Laux, Nickmann, Granja (46. Stahl), Hautzel, Kratz, Müller (86. Königstein), Zuckrigl, Schäfer, P. Schmitt, Kuczok, Böcher (83. Bergs) – Waldgirmes: Grutza, Ter Jung, Cost, Öztürk, Dankof, Geller, Schneider, Siegel, Ciraci, Fürbeth (72. Hinz), De Bona (59. Hartmann) –SR: Schmidt (Ortenberg) – Tore: 0:1 Robin Dankof (14.), 1:1 Kevin Kratz (60.), 2:1 Oskar Stahl (79.), 3:1 Moritz Königstein (90.) – Zuschauer: 300.

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