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Eishockey

Die EG Diez-Limburg wagt das "Abenteuer Oberliga"

Die EG Diez-Limburg hat die Lizenz-Unterlagen für die Oberliga Nord fristgerecht beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) eingereicht.

Die Chance auf den Titel in der Eishockey-Regionalliga West 2019/2020 ist der EG Diez-Limburg aufgrund des Corona-bedingten Abbruchs unmittelbar vor der Best-of-five-Finalserie gegen den EHC Neuwied im März verwehrt geblieben; nun gibt es dennoch gute Nachrichten am Diezer Heckenweg. Wenige Wochen nach der Präsentation des neuen Trainers Arno Lörsch, der den scheidenden Frank Petrozza an der EGDL-Bande beerbt, haben die Verantwortlichen der "Rockets" die Weichen für die Zukunft gestellt und alle erforderlichen Lizenz-Unterlagen für die Oberliga Nord fristgerecht zum 1. Juni beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) eingereicht. Diese werden nun einer ausführlichen Prüfung seitens des DEB unterzogen. Erst im Anschluss an das Prüfverfahren wird endgültig feststehen, ob die EGDL in der kommenden Spielzeit tatsächlich in der Oberliga um Punkte kämpfen wird. Dann unter anderem gegen klangvolle Namen wie die der Hannover "Scorpions" oder der "Crocodiles" Hamburg.

Neben den "Rockets" bewerben sich mit dem Herforder EV und den Hammer "Eisbären" auch zwei weitere Play-off-Teilnehmer der vergangenen Regionalliga-Saison für die Nordgruppe der Oberliga. Dagegen nicht mehr in Deutschlands dritthöchster Spielklasse vertreten sein werden die "Füchse" Duisburg und der ESC "Moskitos" Essen, die jeweils aus finanziellen Gründen keine Mannschaft mehr melden.

Vorausgesetzt, die drei neuen Bewerber sowie die zehn noch verbleibenden Mannschaften erhalten nach dem Prüfverfahren des DEB die entsprechende Lizenz, treffen in der Oberliga Nord 2020/2021 insgesamt 13 Teams aufeinander. Zum Vergleich: In der Vorsaison waren es zwölf.

Die Kaderplanung der "Raketen" für die neue Saison läuft derweil auf Hochtouren. Die ersten Spieler sollen ihre Zusagen unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit bereits gemacht haben, weitere sollen folgen. Neu-Trainer Arno Lörsch kündigte schon bei seiner Präsentation Mitte Mai an, vermehrt jungen und talentierten Spielern eine Chance auf dem Eis geben zu wollen und den Altersdurchschnitt des Teams weiter zu senken.   yw

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