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Der Domstadt-Achter auf der Lahn.

Rudern

Domstadt-Achter aus Limburg und Wetzlar ist "Mannschaft des Jahres" 

Die Crew hat sich bei der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ in Wetzlar durchgesetzt: das Ruder-Bundesliga-Team der Rudergesellschaft Wetzlar und des Limburger Clubs für Wassersport – genannt: der „Domstadt-Achter“.

Das Team der ehemaligen Leistungssportler der beiden Domstädte Limburg und Wetzlar feierte in diesem Jahr den Einstieg in die Ruder-Bundesliga des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV). Nachdem zum Ende des Jahres 2017 die Idee aufgekommen war, selbst eine Ruder-Bundesliga-Mannschaft zu stellen, trafen sich die Kandidaten zunächst einmal in Vereinskreisen, um den Vorschlag zu besprechen. Zu Beginn des neuen Jahres stand dann fest: Wetzlar und Limburg werden zusammen eine Mannschaft in der Ruder-Bundesliga stellen. Unter dem Motto „zwei Städte – ein Team“ wurde in den kalten Anfangsmonaten des Jahres fleißig im Achter trainiert. Ende März war mit dem Lizenz-Erwerb klar, dass das Projekt „Domstadt-Achter“ an den Start gehen wird. Der erste Renntag stand Anfang Mai auf dem Plan. „Durchdrehende Reifen“ Als Bundesliga-Anfänger stiegen die Domstädter in Frankfurt ins Boot und legten einen Start mit „durchdrehenden Reifen“ hin. Im Hessen-Derby gelang es ihnen sogar, die bundesliga-erfahrenen Gießener zu bezwingen. Somit wurde der erste Renntag auf dem sehr guten 11. Platz beendet. Im Juni ging es nach Brandenburg in die Stadt Werder an der Havel. Hier gelang es den Limburg-Wetzlarern nicht so gut, in die Gänge zu kommen. Die ersten drei Rennen endeten mit Niederlagen. Zum Ende hin konnte sich das Team aber erneut sammeln und legte zwei saubere Siege aufs Wasser. Rang zwölf bedeutete das in der Tabelle nach zwei Renntagen. In Minden war der dritte Zwischenstopp der Ruder-Bundesliga. Das Wasserstraßenkreuz in Minden bot eine großartige Kulisse für spannende Rennen. Da es bei den Entscheidungen oft nur um eine Hundertstelsekunde geht, liegen viele Boote sehr dicht beieinander. Der Domstadt-Achter hatte Pech: In den ersten drei Rennen unterlag er seinen Gegnern mit einer Winzigkeit. Doch die Frustration wich großer Motivation, und Kombination gewann die letzten beiden Rennen souverän. Zum vierten Renntag ging es nach Leipzig, wo der Domstadt-Achter sein bestes Zeitfahren zeigte und im vorderen Drittel landete. Nach einem anstrengenden Renntag musste sich Limburg/Wetzlar im letzten Wettbewerb des Tages geschlagen geben und lag auf Rang 13 der Tagestabelle. Die Besonderheit in Leipzig: Das letzte Rennen wurde bei kompletter Dunkelheit gestartet; es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre. Zum Abschluss der Saison traf sich die Ruder-Bundesliga in Baden-Württemberg im beschaulichen Städtchen Bad Waldsee. Hier hatten die Ruderer etwas mehr zu kämpfen als üblich, da zum Beispiel auch die Limburger Kurzstreckenregatta im Vorfeld viel Aufmerksamkeit gefordert hatte. Trotzdem bestätigte der Domstadt-Achter seine bisher gezeigten Leistungen und beendete die Saison als Gesamt-Vierzehnter. Nach einem Jahr mit vielen neuen Erfahrungen und wertvollen Impressionen freut sich die junge Achtermannschaft über die Wertschätzung in den eigenen Heimstädten. Für die Ruderer und auch die Unterstützer ist damit eine gute Rudersaison zu Ende gegangen.

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