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„Doppel-Rot“ bricht TSG das Genick

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Eine Auszeit bringt die Handballer der TSG Oberursel II in Schwung. Aber selbst dieses taktische Mittel hätte Ober-Eschbach II wohl nicht geholfen.

Bezirk A: HSG Wallau/Massenheim – TSG Ober-Eschbach II 37:28 (17:14). Das letzte Aufgebot der TSG – nur ein Auswechselspieler – hatte sich bis zur Pause wacker geschlagen. Dabei boten sich gute Chancen, um mit einem besseren Ergebnis als mit einem 14:17-Rückstand in den zweiten Abschnitt zu gehen. Torwart Tim Salzer hielt mit starken Aktionen sein Team im Spiel. Drei Minuten nach dem Wechsel sah Marc Fritzel nach grobem Foul Rot. Es gab nun keine Wechselmöglichkeit mehr, und das kostete Kraft. Diesen Vorteil nutzte Wallau aus, zumal Sebastian Hahne sechs Minuten vor dem Ende ebenfalls Rot sah und die Gäste in Unterzahl zu Ende spielen mussten. „Viel schlechter als Wallau waren wir nicht“, urteilte Ober-Eschbachs Trainer Thomas von Weissenborn, „nur konnten wir das Spiel durch schlechte Chancenausbeute, Pech und unglückliche Schiedsrichterentscheidungen nicht gewinnen.“

TSG-Tore: Jung (8), Matuschewski, Hahne (je 7), Wächtershäuser (4), von Weissenborn, Fritzel (je 1).

TSG Eddersheim II – TSG Oberursel II 33:41 (21:18). Mit Max Froese (18) sorgte der jüngste Oberurseler für das 2:0 der Gäste. Eddersheim konterte zum 5:5 und legte dann ein 9:5 vor. Die folgende Auszeit zahlte sich aus, Oberursel gestaltete die Partie bis zur Pause (21:18) wieder ausgeglichen, nachdem kurz zuvor Oberursels Giovanni Ilestro sein 100. Saisontor erzielt hatte. Nach der Pause drehte die TSGO auf und schaffte schnell den 22:22-Gleichstand. Es folgte die stärkste Phase von Torwart Christian Holzschuh, der zusammen mit der ebenfalls nun stabilen Abwehr das Tor „vernagelte“ und sich die Gäste zugleich auf 28:23 absetzten. Trotz einer Auszeit konnte Eddersheim II den TSGO-Sieg nicht mehr gefährden, und so kam es über 32:26 und 36:28 zum 41:33-Erfolg.

„Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Jeder Spieler zeigte eine starke Leistung“, fasste Oberursels Trainer Christopher Ormond zusammen und hob mit David Bond doch noch einen Spieler aus seinem Team gesondert hervor.

TSGO-Tore: Ilestro (7), Barth, David Bond (je 6), Avemann (5), Müller (4/2), Froese, Steven Bond, Ried (je 3), Schmidt (2), Macho, Ljubic (je 1).

Bezirk B, Gr. 1: HSG Goldstein/Schwanheim II – SG Wehrheim/Obernhain 30:24 (15:11). Die Ausgangslage sorgte auf beiden Seiten für hohe Motivation: Mit einem Sieg hätte die SG den direkten Klassenerhalt geschafft, während die Gastgeber einen Erfolg benötigt hatten, um in die Aufstiegsrunde zu kommen. Die SG begann nervös, lag 1:5 zurück und nur dank des starken Torwarts Steffen Wagner nicht noch höher. Kurz nach der Pause spielten die Gäste in zweifacher Unterzahl und gerieten vorentscheidend über 13:16 mit 13:20 ins Hintertreffen. Nun bleibt der SG noch die Hoffnung, den Klassenerhalt über die Abstiegsrunde zu packen.

SG-Tore: Döll (12/8), Bonin (6), Butsch, Hnatkow (je 2), Trosien, Terkowsky (je 1).

Bezirk B, Gr. 2: HSG Anspach/Usingen II – MSG Flörsheim/Raunheim II 37:28 (14:12). Markus Sturm, Sebastian Kopp und Nico Plattek waren bei den Gastgebern nach längerer Zeit wieder im Einsatz und erwiesen sich als enorme Verstärkungen. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte (14:12) nahm die HSG das Heft in die Hand und legte schnell ein 20:15 vor. Die Führung wurde dann kontinuierlich ausgebaut, ohne dass sich die Gastgeber besonders verausgaben mussten. Damit hat man die Abstiegsrunde erreicht, in der der Klassenerhalt möglich gemacht werden soll.

HSG-Tore: Kopp (12/6), Staab (8), Plattek (5), Heinzelmann, Sturm (je 3), Preuss (3/1), Blecher (2), Roehn (1).

SV Seulberg – HSG Eschhofen/Steeden 28:40 (11:14). Auf Seulberger Seite war die Luft raus. Bis zum 5:5 war die Partie offen, dann aber bekamen die Gäste Vorteile und versetzten den SVS bis zur Pause über 6:8 und 10:13 mit 11:14 in Rückstand. Im zweiten Abschnitt leisteten sich die Gastgeberinnen viele Fehler im Abschluss und auch in der Abwehr, die der Tabellenzweite ausnutzte und sämtliche Seulberger Dämme brechen ließ.

SVS-Tore: Multinu (11/6), Johannes Schröder, Pfeiffer (je 4), Valentin Schröder (3), Hüttemann, Paul (je 2), Beckert, Zeuner (je 1). fiu

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