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Er kam, sah und trieb sein Team nach vorn: Dragan Sekelja - hier beim Tip-Off.

2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Mit Dragan Sekelja durchgestartet

Ein schöneres Geschenk zum 60. Geburtstag hätten die Spieler der Baskets Limburg ihrem Trainer Danny Stallbohm wohl kaum machen können: Mit dem 85:74 (33:39)-Sieg in Langen rücken die Domstädter – wegen der überraschenden Heimniederlage von Lich gegen Makkabi Frankfurt – wieder auf Rang eins der Basketball-Regionalliga Südwest-Nord vor.

Mit einer Überraschung warteten die Limburger schon zu Beginn des Spiels beim TV Langen auf: Mit im Kader stand mit Dragan Sekelja ein Center, der schon in der Saison 2016/17 erfolgreich für Limburg in der 1. Regionalliga gespielt hat. Natürlich ließ Danny Stallbohm ihn in der „Starting Five“ auflaufen, und er zeigte gleich, welche zusätzliche Variabilität mit ihm das Baskets-Angriffsspiel bekommen kann. Leider fehlte ihm zunächst das Schussglück, so dass es bis zur 8. Minute brauchte, ehe er seinen ersten Treffer zu erzielen vermochte. Aber außer Matt Ross taten sich auch die übrigen Spieler schwer mit der aggressiven Langener Verteidigung. 

Noch weniger erfolgreich verlief das zweite Viertel, in dem sich die Abspielfehler häuften und auch kaum noch Offensivrebounds zu verzeichnen waren. Langen nutzte dagegen die sich bietenden Möglichkeiten und lag konsequenterweise zur Halbzeit mit 39:33 in Führung. Das war wohl nicht das wirkliche Gesicht der Limburger Mannschaft – so auch die Meinung der anwesenden Licher Schlachtenbummler, denen das Zwischenergebnis aber nur recht sein konnte. Offensichtlich hat aber dann die Halbzeitansprache von Danny Stallbohm die beabsichtigte Wirkung gezeigt. 

Dragan Sekelja eröffnete die Verfolgungsjagd mit einem Dunking. Er war es auch, der nach drei Minuten für den 41:41-Ausgleich verantwortlich zeichnete; Justin Stallbohm und Julius Zurna setzen gleich danach mit erfolgreichen Dreipunktwürfen weitere Akzente. Und auch durch das frühe Ausscheiden von Dragan Sekelja mit dem fünften Foul ließen sich die Baskets nicht aus dem Rhythmus bringen. Als es mit 56:59 in das Schlussviertel ging, machte sich erster Optimismus bei den mitgereisten Fans breit. Zwar eroberte der TVL mit einem 8:0-Lauf kurzzeitig die Führung zurück, aber dann agierten die Baskets cleverer und machten ihrerseits mit einem 9:0-Lauf frühzeitig alles klar. Das 66:74 fünf Minuten vor Schluss bedeutete die Vorentscheidung. 

Hinter Limburg liegen nun – mit einem Spiel weniger – der TV Bensheim und Makkabi Frankfurt. Der TV Lich ist auf Rang vier abgerutscht. Damit steht schon am nächsten Wochenende mit dem Gastspiel von Makkabi Frankfurt in der Limburger Tilemannschule die nächste Bewährungsprobe für das Stallbohm-Team an. 

Limburg: Mantas Bernatavicius, Berkant Campinar 2, João Batista da Silva Eduardo, Jan Greff, Kaan Kus, Matthew William Ross 32, Dragan Sekelja 12, Justin Philip Stallbohm 17 (3), Julius Zurna 22 (3).

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