Zum ersten Mal vergibt die Max-Stillger-Stiftung den Ehrenamtspreis.
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Zum ersten Mal vergibt die Max-Stillger-Stiftung den Ehrenamtspreis.

Max-Stillger-Stiftung

Drei junge Ehrenamtler dürfen sich als Sieger fühlen

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Es war die Premiere: Zum ersten Mal hat die Max-Stillger-Stiftung parallel zum Hermann-Klaus-Gedächtnispreis für den Junioren-Sportler, die Junioren-Sportlerin und die Junioren-Mannschaft des Jahres auch den „Ehrenamtspreis“ ausgeschrieben für junge Menschen, die sich über die Maßen unentgeltlich engagieren.

Es gab drei Bewerbungen, aber die meisten Mitglieder der hochkarätigen Jury waren der Meinung, in diesem Jahr kein „Ranking“ durchzuführen, sondern kurzerhand alle drei Anwärter zu Gewinnern zu erklären. Die Träger des 1. Ehrenamtspreises der Max-Stillger-Stiftung sind:

Lukas Kraft, 24 Jahre, vom TuS Drommershausen. Er hat mit gut und gerne 150 Stunden Arbeitseinsatz fast im Alleingang die Elektrik des Vereinsheims der Grün-Weißen erneuert.

Jakob Grünewald, 25 Jahre, TuS Holzheim, ist Trainer einer Handball-Jugendmannschaft mit zwei bis drei Trainings-Einheiten plus Spiel pro Woche. Er organisiert Jugendzeltlager, Ausflüge, Handball-Schnuppertage und Schul-AGs und ist Leiter der Talentfördergruppen an Limburger Grundschulen.

Katharina Ehlers, 21 Jahre, TC Selters, ist die Jugendwartin des Tennisclubs und als Trainerin im Jugend- und Erwachsenenbereich sowie im Tenniskreis Limburg-Weilburg aktiv. Sie hat zudem die Website des TC Selters gestaltet und betreut die Social-Media-Kanäle.

Die Verantwortlichen der Max-Stillger-Stiftung werden allen drei Bewerbern, die in ihren Vereinen Vorbildliches leisten, jeweils einen Preis in Höhe von 500 Euro zukommen lassen. Das ist es Stiftungsvorstand Max Stillger allemal wert: „Wir hatten hier drei erstklassige Bewerbungen. Nach intensiven Beratungen hat sich die Jury dazu entschlossen, alle drei Bewerber zu Siegern zu erklären. Auch vor dem Hintergrund, dass es bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit keinen Wettbewerbs-Charakter gibt und wir hier ein Zeichen setzen wollen, dass es gerade in diesen Zeiten wichtig ist, sich für die Gemeinschaft einzubringen – in welcher Form auch immer“.

Vielleicht ist diese großzügige Handhabe für den einen oder anderen jungen Ehrenamtler ein Anreiz, sich im nächsten Jahr ebenfalls zu bewerben. MARION MORELLO

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