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Sportgericht

Drei Punkte Abzug für Zaza 2, zwölf Spiele Sperre für einen Zaza-Akteur

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Schwere Kost für das Kreissportgericht unter Vorsitz von Heinz Schneider. Zu verhandeln waren die unschönen Vorfälle nach dem Spiel der 2. Fußball-Kreisklasse (B-Liga-Reserve) zwischen dem TuS Linter 2 und Zaza Weilburg 2 am 10. Oktober (4:2).

Der Vorwurf: Ein oder mehrere Zaza-Spieler sollen den Schiedsrichter, der bereits geduscht und umgezogen als Zuschauer dem anschließenden Spiel der 1. Mannschaften beiwohnte, beleidigt, beschimpft und mit einem Trikot beworfen haben. Platzordner des TuS Linter und die zwischenzeitlich herbeigerufene Polizei hatten deeskalierend auf die Beteiligten eingewirkt.

Das Sportgericht kam nach Hören der Zeugen und Vereinsvertreter zu folgendem Urteil: Zaza Weilburg 2 werden drei Punkte abgezogen, der Verein wird mit einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro belegt, und ein Zaza-Feldspieler (der Name ist der Redaktion bekannt), der bei der Verhandlung nicht persönlich anwesend war, wird mit einer Sperre von zwölf Pflichtspielen bestraft.

Heinz Schneider und seine beiden Beisitzer sahen es als erwiesen an, dass der Zaza-Spieler dem Schiedsrichter ein durchgeschwitztes Trikot an den Kopf geworfen hat. Somit liegt eine Tätlichkeit gegen den Unparteiischen vor. Der Verein Zaza Weilburg muss eine Geldsumme zahlen, weil sich einige Mitglieder unsportlich – auch gegenüber Linterer Zuschauern – verhalten haben.

„Wir haben angekündigt, dass wir mit aller gebotenen Härte in solchen Fällen vorgehen werden, und das tun wir somit“, begründet Heinz Schneider das Urteil des Kreissportgerichts. mor

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