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TV Dreieichenhain

Dreieichenhains Kegler gehen gestärkt ins Zweitliga-Derby in Kelsterbach

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Kelsterbach und Dreieichenhain ermitteln am Samstag, wer in der Abstiegszone der Zweiten Bundesliga Mitte bleibt.

Die Kegler des TV Dreieichenhain fanden mit einem 5417:5357-Sieg gegen die SG Viernheim/BF Hemsbach Anschluss ans Tabellenmittelfeld. Nur noch zwei Punkte trennen den auf dem Abstiegs-Relegationsplatz liegenden TVD von der SG Kelsterbach, die in Frammersbach mit 5573:5756 eine richtige Klatsche bekam.

Da es in der Gruppe Mitte so eng zugeht, kann sich beim letzten Spiel des Jahres schon alles ändern. Denn da treffen die Nachbarn im Kelsterbacher Sportlertreff (Samstag: 13 Uhr) direkt aufeinander.

Für den TV Dreieichenhain war es der dritte Heimsieg in Folge. Die Reihenfolge der Spieler wurde geändert, aktuell begannen Manuel Knecht (879 Holz) und der Tagesbeste Matthias Grögor (949). Auf der ersten Bahn gerieten sie in Rückstand, doch als sie die Bahnen verließen, stand auf der Anzeigetafel ein Plus von 16 Zählern.

Dieses wurde im Mittelpaar um 20 weitere Kegel ausgebaut, was vor allem auf die starke Vorstellung von Alexander Knecht (947) zurückzuführen war. René Schauer steuerte 880 Kegel bei.

In diesem Bereich spielten auch die Schlussspieler des TVD. Lars Tauer wiederholte das Resultat von Schauer, Lukas Hohmann fällte 882 Kegel. Angesichts des engen Spielstandes spürte man bei den Akteuren eine Anspannung, die dazu führte, dass vor allem im Abräumen kein gutes Bundesligaspiel zustande kam. Die Gäste kamen nach den ersten 50 Kugeln gefährlich nah heran, doch auf der zweiten und dritten Bahn machten Tauer und Hohmann den Sieg perfekt.

Die SG Kelsterbach konnte in Frammersbach zwar die aufsteigende Form bestätigen, doch am Ende erwies sich die Hürde im Spessart als zu hoch. Während die Gastgeber mit Felix Imhof (1022) sogar einen Tausender produzierten und mit René Appel (990) nur knapp darunter blieben, agierten die Kelsterbacher zu unbeständig.

Höhepunkt der Begegnung war schon das Duell der Startpaare. Trotz Imhofs Glanzleistung gelang es Maximilian Seib (985 mit 658 in die Vollen, er spielte mit 274 die beste 50er-Serie der Partie) und Benedikt Macion (948) den Rückstand mit 14 Zählern niedrig zu halten. In der Mittelpaarung lief es dann bei Kelsterbach etwas schleppend und wechselhaft, was den Gastgebern die Möglichkeit verschaffte, sich nun deutlicher abzusetzen. Daniel Ordulj (641), der auf der dritten Bahn komplett den Faden verlor und während dieses Durchganges durch Christopher Plitt (266) ersetzt wurde, sowie Dirk Gerstenberger (907) ließen den Rückstand auf 69 anwachsen.

Holger Dama und Frank Hoffmann starteten gut, doch der starke Dama musste auf der ersten Bahn wegen seiner noch immer nicht auskurierten Knieverletzung aufgeben, der für ihn gekommene Michael Lechelt konnte ihn nicht adäquat ersetzen (gemeinsam nur 891). Hoffmann (935) spielte solide.

(löf )

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