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Der Limburger Brandon Cataldo (15, dunkles Trikot) springt höher als seine beiden Gegenspieler von der Frankfurter Eintracht.

2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord

Mit Dreier-Festival auf Rang zwei

Mit dem ersten dreistelligen Sieg der Saison in der 2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord haben die Baskets Limburg die Auswärtsaufgabe bei der Frankfurter Eintracht gelöst und kletterten auf Rang zwei der Tabelle.

Auch wenn die Frankfurter wegen des gleichzeitig angesetzten Spiels der Junior Skyliners in der Pro-B nicht in stärkster Besetzung hatten antreten können, überzeugte das Team von Danny Stallbohm beim 107:74 (56:32)-Auswärtssieg durch eine starke Angriffsleistung und mannschaftliche Geschlossenheit. Immerhin kamen sechs Spieler auf eine zweistellige Punktausbeute und alle nach Frankfurt mitgereisten Spieler Einsatzzeiten. Der Lohn für diese Leistung war das Vorrücken auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem neuen Spitzenreiter aus Lich, der den bisherigen Tabellenführer, TV Idstein, nicht ganz unerwartet knapp besiegte. Das Meisterschaftsrennen in der Nordstaffel wird damit wieder richtig spannend, weil sich neben den drei genannten Teams auch der TV Bad Bergzabern und der VfL Bensheim – der nächste Gegner der Baskets – noch Titelchancen ausrechnen können. 

Von Anfang an hatten die Limburger um Kellon Thomas keinen Zweifel daran gelassen, dass sie das Spiel bei der Eintracht als Sieger beenden wollten; die ersten Punkte für ihr Team erzielten Erik Flood und Brandon Cataldo. Nach den ersten beiden Dreiern der Baskets stand es nach fünf Minuten bereits 14:6 für Limburg. Und als der sehr selbstbewusst aufspielende Norman Klima nach einem sehenswerten No-Look-Rückpass von Brandon Cataldo einnetzte, hatten die mitgereisten Limburger Fans allen Grund zum Jubeln. Justin Stallbohm blieb es vorbehalten, mit einem seiner vier Drei-Punkte-Treffer das erste Viertel mit dem Stand von 31:18 abzuschließen. 

Auch im zweiten Viertel änderte sich nichts an der Limburger Überlegenheit, und erneut war die letzte Aktion vor der Halbzeit ein Limburger Dreier – diesmal durch den eingewechselten Berkant Campinar. Noch einmal einen Gang legten die Baskets nach der Halbzeit zu und erzielten im dritten Viertel 33 Punkte. Auch wenn die Frankfurter zu keinem Zeitpunkt nachließen und zeigten, dass sie zu Recht in der vorderen Tabellenhälfte stehen, war mit dem nun fast schon gewohnten Drittelabschlussdreier von Kapitän Justin Stallbohm das Spiel beim Stand von 89:53 praktisch entschieden. Jack Ocwieja machte mit einem Freiwurf den 100. Punkt für sein Team. 

Limburg: Berkant Campinar 5 (1), Kellon Thomas 31 (5), Anton Reusch 2, Justin Stallbohm 15 (4), Erik Flood 16 (1), Thomas Gleibs, Jack Ocwieja 11 (1), Norman Klima 14, Brandon Lee Cataldo 10.

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