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Durchgesetzt: Linksaußen Lara Kürten steuert zum Sieg von Oberursels ?Zweiter? drei Tore bei.

Handball

Im dritten Anlauf klappt der erste Sieg der TSGO-Damen

Mitte Oktober ist ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, um in die Saison einzusteigen. Nach Spielverlegungen dürfen die Handballerinnen der HSG Anspach/Usingen endlich ran.

Landesliga, Frauen: TSG Oberursel II – FSG Vortaunus 21:14 (11:8). Im dritten Spiel hat es für den Aufsteiger aus der Brunnenstadt mit dem ersten Sieg geklappt. Geglückt ist das gegen die Spielgemeinschaft aus Bad Soden und Kriftel, die als Vizemeister der Vorsaison in dieser Runde noch nicht verloren hatte. „Das Ergebnis spiegelt allerdings den Spielverlauf des intensiven Spiels nicht richtig wider, da der deutliche Vorsprung erst in den Schlussminuten erreicht wurde“, gab TSGO-Betreuerin Kathrin Nüchter fairerweise zu.

Verdient sei der Sieg allemal, der aufgrund einer starken Abwehrleistung und glänzend aufgelegten Torfrau Lissy Zeiler zustande gekommen sei. Vorne haperte es jedoch bei der TSGO-Reserve, was vor allem an den Paraden von Zorana Jurcevic lag, die ihrem Oberurseler Pendant in kaum etwas nachstand. Die 7:1-Führung nach elf Minuten schmolz bis zur Pause auf drei Tore, näher kamen die Gäste im zweiten Abschnitt nicht mehr heran.

Anne Sailler schaffte es, den fünften Siebenmeter für Oberursel (nach vier Fehlwürfen) im Tor unterzubringen. Gerade von ihrer Knieverletzung genesen, schied Sailler später verletzt aus. „Das ist der Wermutstropfen“, bedauerte Kathrin Nüchter, die überdies Kreisläuferin Elfie von der Wehl-Ohrdorf lobte, die viel Platz für ihre Mitspielerinnen geschaffen habe.

TSGO-Tore: Elfi von der Wehl-Ohrdorf (6), Karina Limbacher (4/1), Lara Kürten (3), Anne Sailler (3/1), Josi Kahlstatt (2), Jenny Budnik, Franzi Mahr, Johanna Ried (je 1).

TSG Eddersheim II – HSG Anspach/Usingen 22:19 (13:9). Der Mut von HSG-Coach Ralf Kern wurde nicht belohnt. Er hatte den jüngeren Spielern zunächst den Vorzug gegeben, jedoch konnten diese zu Beginn ihre Nervosität nur schwer ablegen. Immerhin war es für Landesliga-Rückkehrer Anspach/Usingen das erste Saisonspiel, nachdem zwei Partien verlegt worden waren.

So führte die gastgebende Drittliga-Reserve nach acht Minuten schon mit 6:2. Bis zur Pause gelang es den Gästen, die Partie dann ausgeglichener zu gestalten. Sie warfen gegen die spielstarken Eddersheimerinnen ihre Kampfkraft erfolgreich in die Waagschale.

Nach dem Wechsel kam Anspach/Usingen in seiner besten Phase bis auf 14:13 heran (37.), jedoch musste Trainer Kern dann feststellen, dass seinen Schützlingen im Abschluss die letzte Konsequenz und ihm die Alternativen fehlten. Eddersheim hatte nach zehn torlosen Minuten der Gäste beim 21:14 die Partie entschieden (51.).

HSG-Tore: Caroline Schindler (5/2), Birte Gründler (4/1), Nadine Köll (3/1), Katja Kalman, Anesa Sokolovic (je 2), Selina Günther, Adela Kujovic, Vanessa Hübschen (je 1).

Bezirksoberliga, Damen: SV Seulberg – TG Eltville 20:27 (13:12). Durch die vierte Niederlage im fünften Spiel haben sich Seulbergs Handballerinnen nach der furiosen Siegesserie in der Vorsaison schneller an die raue Luft in der neuen Spielklasse gewöhnt, als es ihnen lieb war. Die gute Leistung in der ersten Halbzeit wurde mit einem Freiwurftor aus 15 Metern von Diana Kolibaba gekrönt.

Nach dem Wechsel blieb es bis zum 18:20 spannend (48.). Dann sei die Abwehr immer löchriger geworden und vorne hätten sich die Ausfälle der Rückraumspielerinnen Nicole Kroh und Dajana Verkic und bemerkbar gemacht, resümierte SVS-Trainer Manfred Müller. „Jetzt müssen wir in den nächsten Spielen in Kriftel und gegen die HSG Mainhandball punkten.“

SVS-Tore: Lisa Weiershäuser (6), Diana Kolibaba (4/2), Rebekka Weyand (4), Vivien Wenserski, Hannah Schmidt (je 3). rem

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