Volleyball

Drittligist Bad Vilbel feiert gegen VfR Umkirch ersten Saisonsieg

Durchatmen beim SSC Bad Vilbel. Der erste Sieg in der Dritten Liga steht zu Buche – und die rote Laterne nicht mehr bei den Tulpen.

Unbeschreiblicher Jubel bei den Volleyballdamen des SSC Bad Vilbel: Mit einem 3:1 (25:8, 23:25, 25:18, 25:23) im 98-Minuten-Match gegen den starken Aufsteiger VfR Umkirch gelang den „Tulpen“ von Trainer Christoph Haase der erste Saisonsieg in der Dritten Liga Süd. Die rote Laterne steht nun beim MTV Stuttgart.

Der SSC musste auf die erkrankte Elena Jaß verzichten, trat aber ansonsten in voller Besetzung an. „Nach einem durchwachsenen Trainingsspiel gegen Mainz-Bretzenheim und einem guten Training am Mittwoch wollten wir mehr Präsenz und Durchsetzungskraft im Angriff zeigen als gegen Gonsenheim“ meinte Co-Trainer Götz Steinfeld vor dem Spiel.

In der Grundaufstellung Franziska Wilhelm, Catherine Thornton, Vanessa Karach, Anna Laschewski, Jeanette Pfeiffer, Stefanie Freund und Libera Jacqueline Pfeiffer gelang ein Blitzstart, während Umkirch zunächst überhaupt nicht ins Spiel fand. Die Tulpen zeigten die bisher stärkste Saisonleistung und spielten wie aus einem Guss. Catherine Thornton sorgte mit ihren Aufschlägen für das 4:0, während man nach einer starken Serie von Kapitänin Anna Laschewski schon mit 12:3 führte. Franziska Wilhelm setzte immer wieder gekonnt Stefanie Freund im Einbeiner-Angriff ein (Erfolgsquote: 100%) und die Annahme und Abwehr um Libera Jacqueline Pfeiffer wuchs über sich hinaus und grub nahezu jeden Angriffsball vom Umkirch aus, bis es am Ende 25:8 hieß.

Christoph Haase brachte nun Christina Jadatz auf der Mittelblockposition. Ihr Team wollte an den ersten Satz anknüpfen, aber nun spielte Umkirch deutlich stärker auf. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Abwehrschlacht, in der sich keiner absetzen konnte. Am Ende glich Umkirch mit einem 25:23 zum 1:1 aus.

Im dritten Satz drehten dann besonders Jeannette Pfeiffer im Aufschlag und Catherine Thornton im Angriff auf. Ein Ass nach dem anderen schlug Jeannette Pfeiffer zur zwischenzeitlichen 13:6-Führung auf und Thornton – Spitzname „die Maschine“ ob ihrer Angriffserfolge – punktete über außen fast nach Belieben. „Wir hatten Probleme im Außenblock, dafür waren aber Stefanie Freund und Vanessa Karach im Angriff weiter extrem erfolgreich, so dass wir die Führung nicht mehr abgaben“ (25:18).

Durchgang vier glich Satz 2. Umkirch packte in der Abwehr eine Schippe drauf, kein erster Angriff des SSC war von Erfolg gekrönt. „Dieser Satz war hochklassig. Sowohl Umkirch als auch wir mussten jeden Angriff drei bis vier Mal spielen, bevor er von Erfolg gekrönt war“, so Haase. Amelie Krimphoff kam im Aufschlag für Vanessa Karach und steuerte zwei Asse zur Führung des SSC bei und Jacqueline Garski, für Anna Laschewski im Spiel, verwandelte drei Kombinationsangriffe im Folge – doch Umkirch kam immer wieder zurück. Beim Stand von 24:22 und Aufschlag SSC schien alles für den SSC zu laufen, doch wie schon gegen Mainz und Sinsheim: Aufschlagfehler der Tulpen. Den folgenden Angriff verschlugen jedoch die Gäste und somit waren die ersten Punkte mit dem 3:1 und 25:23 im Sack. Christoph Haase: „Ein großes Kompliment ans Team. Sie haben nach der Niederlage gegen Gonsenheim die richtige Reaktion gezeigt.“

SSC Bad Vilbel: Franziska Wilhelm, Jacqueline Garski, Jacqueline Pfeiffer, Anna Laschewski, Stefanie Freund, Christina Jadatz, Vanessa Karach, Jeannette Pfeiffer, Catherine Thornton, Amelie Krimphoff. gg

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