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Eddersheim II behält die Nerven

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Von: Volker Hofbur

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In der Handball-Landesliga Mitte der Damen darf die Mannschaft von Trainer Dirk Schmutzler weiter auf den Klassenverbleib hoffen.

Die TSG Eddersheim II setzte sich gegen den TV Hüttenberg II mit 28:25 durch und kam bis auf einen Punkt an den Gegner heran. Auch die SG Nied sicherte sich mit dem 30:21 beim Tabellenletzten TV Idstein wichtige Punkte gegen den Abstieg. Zu einem 19:19 kam die HSG Goldstein/Schwanheim bei der direkt hinter ihr platzierten HSG Anspach/Usingen.

TSG Eddersheim II – TV Hüttenberg II 28:25 (14:13). Trainer Dirk Schmutzler sah ein schönes Spiel beider Mannschaften, die sich dem Anlass entsprechend für diese wichtige Partie verstärkt hatten. Die Gastgeber hatten mit Mona Priester, Julia Hampel, Sarah Bauer, Sina Elter und Julia Krämer einige U 23-Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader mit dabei, die sich laut Schmutzler gut in die Mannschaft integrierten.

Guter Start

Die Eddersheimerinnen starteten mit einer schnellen 5:1-Führung, doch konnten sie dieses Niveau gegen die mit Oberliga-Spielerinnen verstärkten Gäste nicht halten. Hüttenberg II glich zum 6:6 aus und hielt die erste Halbzeit dank seiner starken zentralen Rückraumspielerin ausgeglichen. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Eddersheimerinnen. „Das war ein starker Beginn von uns“, freute sich Schmutzler über die 21:14-Führung seiner Mannschaft. Die Gäste reagierten darauf mit einer kurzen Deckung gegen Jasmin Rühl. „Damit sind wir nicht zurechtgekommen“, berichtete Schmutzler, „zudem haben die Schiedsrichter schnell Zeitspiel angezeigt und uns damit unter Druck gesetzt“. Die Gäste nutzten dies, um auf 24:26 heranzukommen. Für Schmutzler war wichtig, dass seine Spielerinnen trotz der geschmolzenen Führung die Nerven behielten und den Vorsprung über die Zeit brachten. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Alle 13 Spielerinnen waren eine Einheit, jeder hat dem anderen geholfen“, freute er sich.

TSG Eddersheim: Mona Priester (1. bis 60.), Alessa Thiel (3 Siebenmeter); Jasmin Rühl 10/5, Julia Pakula 4, Nadine Scherer, Natalie Klaus, Sina Elter je 3, Julia Krämer 2, Annika Breitenfelder, Julia Hampel, Sarah Bauer je 1, Bettina Gebauer, Rabea Grünewald.

HSG Anspach/Usingen – HSG Goldstein/Schwanheim 19:19 (10:7). Trainer Jens Wagner war nicht zufrieden: „Es war das erwartet unangenehme und kein schönes Spiel, das keinen Sieger verdient hatte. Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“

Bei beiden Teams dominierten die starken Torhüterinnen zusammen mit der Abwehr. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Gastgeber auf 7:4 ab, da sie im Abschluss konsequenter waren. „Wir sind an der Torhüterin oder an uns selbst gescheitert“, musste Wagner mit ansehen, dass seine Mannschaft den Rückstand bis zur Pause nicht mehr verkürzen konnte. Bis zur 50. Minute lag Goldstein/Schwanheim mit mindestens zwei Treffern zurück, ehe die Gäste nach fragwürdigen Zeitstrafen nur noch drei Spielerinnen auf dem Feld hatten. „Das war der positive Knackpunkt. Anspach gelang kein Tor, und wir konnten auf 16:17 verkürzen“, berichtete der Goldsteiner Trainer. Beim 18:18 glichen die Gäste erstmals aus, beim Stand von 19:19 vergaben sie 15 Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter. Dennoch können sie nach dem Spielverlauf mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

Goldstein/Schwanheim: Eva Michalski; Katja Bulic 4, Nicole Fäth 4/1, Kimbverly Wack 3, Simone Schmidt, Eva Wittchen, Julia Sitzius je 2, Melanie Landgrebe 2/1, Patricia Döppner, Melda Portakal, Dana Wollmann, Maite Vilasante Saez.

TV Idstein – SG Nied 21:30 (10:15). Für die Gäste war es ein wichtiges Spiel, in das sie sehr nervös starteten: „Trotzdem sind wir gut ins Spiel gekommen, haben uns aber von den langen Angriffen der Idsteinerinnen immer mal wieder einlullen lassen und zu viele Gegentore kassiert“, fasste die Außenspielerin Maria Stephan weite Phasen der ersten Hälfte zusammen. Die Gastgeber konnten aber gerade in der Schlussphase das Tempo der Niederinnen nicht mitgehen. In die zweite Hälfte startete Nied gut, traf fünf Mal in Folge und hatte die Partie entschieden. „Danach haben wir etwas nachgelassen, sind aber zufrieden. Vor allem Torhüterin Anne Soltmann hat eine gute Leistung gebracht“, berichtete Stephan.

(vho)

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