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FCE-Trainer Rouven Leopold beklagte zahlreiche verletzte Spieler in der Hinrunde.

Fußball-Hessenliga

Der FC Eddersheim kann auf Höhen und Tiefen zurückblicken

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Auf ein starkes Vierteljahr folgte für den FC Eddersheim in der Fußball-Hessenliga ein etwas ernüchternder Monat November.

Nach der souveränen Meisterschaft in der Verbandsliga Mitte war die Mannschaft mit einem Heimsieg gegen die Spvgg. Neu-Isenburg in die Saison gestartet. Das folgende Heimspiel gegen den SC Waldgirmes wurde zwar verloren, doch die weiteren Leistungen führten dazu, dass immer ein gesicherter Platz im Mittelfeld gegeben war.

Höhepunkt war das Spiel am 3. Oktober, denn da konnte das Team mit einem beherzten Auftritt dem FC Gießen mit 1:0 die bisher einzige Niederlage beibringen. Doch danach wollte nicht mehr alles so gelingen, besonders die Niederlage gegen den Mitaufsteiger FV Bad Vilbel schmerzte sehr. Nach dem wichtigen Sieg in Griesheim folgten vier weitere Auswärtsaufgaben, in denen nichts zu holen war. Somit stehen bisher sieben Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite.

Der verlorengegangene Schwung hatte vor allem seine Ursache darin, dass der Kader von Trainer Rouven Leopold immer dünner wurde. Phasenweise mussten bis zu sieben Stammspieler ersetzt werden. Zudem kamen etliche Akteure daher der Not gehorchend auf zuvor nicht gewohnten Positionen zum Einsatz. „Etwas derartiges habe ich in meiner Laufbahn als Spieler und jetzt als Trainer noch nicht erlebt. Vor allem die verschiedenartigen Verletzungen sind mir neu“, äußert sich Leopold. Mit dem im Mittelfeld und der Abwehr eingesetzten Malcolm Phillips und Torjäger Turgay Akbulut waren nur zwei Akteure bei allen Punktspielen dabei. „Ich selbst war wohl nach dem gelungenen Auftakt in die Saison etwas zu euphorisch und dachte, dass wir immer gut mithalten können. Die letzten Wochen haben mich dann aber schon etwas belehrt“, gibt der Trainer zu.

So wie es im Moment aussieht, werden alle Spieler aus dem Hessenliga-Kader ihre Blessuren auskuriert haben und im neuen Jahr wieder dabei sein. Trainingsauftakt ist der 15. Januar, davor steht noch das Hallenturnier in Sulzbach (5. Januar) und eine Woche später der Offensiv-Cup an. „In Kriftel wollte ich als Spieler immer schon gewinnen, jetzt sind wir dort wieder einmal Titelverteidiger und wollen uns natürlich wieder durchsetzen“, blickt Rouven Leopold den kommenden Aufgaben entgegen.

Nach Aussage des Sportlichen Leiters Erich Rodler sind in der Winterpause keine Neuzugänge geplant. Abgänge haben sich aber auch bisher nicht angekündigt. „Wenn alle wieder zur Verfügung stehen, hat der Kader eine ausreichende Qualität, um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten“ geben sich sowohl Erich Rodler und Rouven Leopold in der Hinsicht optimistisch, dass der FC Eddersheim auch in der Saison 19/20 in der höchsten Amateurliga mitwirken wird. In der Rundenbesprechung wurde beschlossen, die Ligastärke auf 18 Vereine zu erhöhen. Selbst wenn ein Regionalligist von oben hinzu kommt, werden daher nur drei Mannschaften absteigen müssen. Bei derzeit acht Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sollten die Ziele des Vereins somit erreicht werden.

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