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Eddersheim verspielt erneut Zwei-Tore-Führung

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Von: Nils Malzahn

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Eddersheim. Der FC Eddersheim hat erneut einen sicher geglaubten Sieg gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller der

Eddersheim. Der FC Eddersheim hat erneut einen sicher geglaubten Sieg gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller der Verbandsliga Mitte verspielt. Gegen die TSG Wörsdorf unterlag die Mannschaft von Trainer Andreas Schreier mit 2:3 (2:0).

Schon vor fünf Wochen hatte Eddersheim beim damaligen Schlusslicht TuS Dietkirchen einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben, gestern wiederholte sich dieses Szenario. „Es war ein Déjà–vu. Wir haben einen Gegner, der schon lange am Boden lag, erneut aufgebaut und Punkte leichtfertig verschenkt. Der Ärger ist natürlich groß“, gab sich Eddersheims Sportlicher Leiter Erich Rodler keine Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen.

Unnötig war die Pleite vor allem deshalb, weil die Gastgeber richtig gut begonnen hatten. Innenverteidiger Marius Bornwasser belohnte den engagierten Auftakt mit seinem Treffer zum 1:0. Einen Eckball von Leonardo Bianco platzierte der Hüne schulbuchmäßig ins Eck (13.). Interessant: Mit Ausnahme der beiden Torschützen vom Dienst, Ivan Rebic und Turgay Akbulut, hatte seit Mitte September in sechs Partien kein anderer Eddersheimer Spieler ins gegnerische Tor getroffen.

Fünf Minuten nach der Führung legte sich Akbulut den Ball in zentraler Position zum Freistoß zurecht. Aus knapp zwanzig Metern wuchtete er den Ball ins Torwarteck. „Ein toller Schuss“, schwärmte Rodler vom 15. Saisontor des Angreifers. Akbulut und Bianco vergaben im Verlauf des ersten Durchgangs weitere gute Chancen. Eine höhere Führung wäre nach 45 Minuten durchaus möglich und nicht unverdient gewesen, zumal sich die Gäste erschreckend harmlos präsentierten.

Das änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Christian Neumann köpfte nach einem Eckstoß zunächst zum Anschlusstreffer ein (56.), um nur sieben Minuten später einen Abpraller zum Ausgleich zu nutzen. Doch damit nicht genug: Vom Anstoß weg verlor Eddersheim den Ball, nach einem Pass in die Tiefe stand Nils Balder frei vor Torhüter Maximilian Hinterkopf und brachte den Aufsteiger in Führung.

Unrühmlicher Höhepunkt war in der Schlussphase die Rote Karte gegen Abdelilah Bentaayate, der nach einem groben Foulspiel mit der Roten Karte vom Platz gestellt wurde. „Die war auch vollkommen berechtigt“, beschönigte Rodler diese Szene nicht.

(nmz)

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