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Sie machte ein gutes Spiel: Julia Krämer (rechts) traf drei Mal für die TSG Eddersheim.

Handball

Eddersheimer Damen enttäuschen

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Enttäuschung bei den Drittliga-Handballerinnen der TSG Eddersheim: Im Heimspiel gegen den TSV Birkenau gab es für die Mannschaft von Trainer Tobias Fischer eine 21:25 (8:8)-Heimniederlage.

Die Eddersheimerinnen fallen mit 2:6 Punkten in den unteren Tabellenbereich zurück. Das ist sicherlich noch kein Grund zur Panik, aber sicherlich steigt der Druck auf sie in den nächsten beiden Heimspielen in den kommenden Wochen gegen die TSG Ober-Eschbach und den SC Markranstädt. „Wir haben zurecht verloren. Jetzt haben wir 2:6 Punkte. Das haben wir uns anders vorgestellt, aber auch selbst eingebrockt“, resümierte Trainer Tobias Fischer, „ich bin wirklich enttäuscht von unserer Leistung“.

Dabei kam alles so, wie es die Eddersheimerinnen erwartet hatten. Birkenau agierte mit seiner sehr offensiven Abwehr. „Entweder man kommt damit zurecht oder nicht. Wir sind nun nicht damit zurechtgekommen. In der ersten Halbzeit sind wir kaum zum Abschluss gekommen“, berichtete Fischer, „von unseren acht Treffern haben wir noch vier aus Tempogegenstößen geworfen“. Dennoch hatten die Eddersheimerinnen, nachdem sie über weite Strecken der ersten Hälfte in Rückstand gelegen hatten, zur Pause immerhin zum 8:8 ausgeglichen. „Das war noch völlig okay“, meinte auch Fischer.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien sich für den Gastgeber alles zum Guten zu wandeln. In den ersten drei Minuten hatten sie eine 11:9-Führung herausgeworfen. „Doch dann verwerfen wir einen Ball von Außen und liegen binnen kürzester Zeit mit 12:13 hinten“, berichtete der Eddersheimer Trainer. Dennoch hatte er immer noch das Gefühl aufgrund der Körpersprache seiner Mannschaft, dass da etwas geht. Beim 15:15 hatte Eddersheim wieder ausgeglichen. Nun kam einiges zusammen: Zum einen versuchten die Eddersheimerinnen, nicht mehr mit flachen Würfen abzuschließen, was eigentlich vorher besprochen worden war. Dazu kam, dass die Abwehr nicht mehr stand und fehlerhafter wurde. „Das war eine Parallele zum Spiel gegen Leipzig: Dort haben wir auch in der ersten Halbzeit acht Gegentore bekommen, in der zweiten 20. Hier war es ähnlich. Da waren es acht und nach der Pause 17“, fand Fischer einen weiteren Schwachpunkt. Vor allem die vielen freien ungenutzten Chancen ärgerten den Eddersheimer Trainer: „Wir hatten am Ende eine unterirdische Quote. Das reicht dann einfach nicht und ärgert mich. Und das verstehe ich dann auch nicht, wobei ich natürlich weiß, dass keiner das bei uns absichtlich macht.“

Eddersheim: Mona Priester, Melissa Kirchner; Stefanie Güter 4/2, Hanna Özer, Anna Gempp, Julia Krämer, Lena Thoß je 3, Lea Müller 3/2, Tabea Schweikart 2, Alexandra Flebbe, Anna-Lena Kempf.

(vho)

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