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Ein richtig gelungener Jahresabschluss für die Krifteler

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Von: Volker Hofbur

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Sehr fokussiert: Der Krifteler Zuspieler Tobias Thiel überzeugte mit einer guten Passverteilung und wurde zum wertvollsten Spieler seiner Mannschaft gewählt FOTO: marcel lorenz
Sehr fokussiert: Der Krifteler Zuspieler Tobias Thiel überzeugte mit einer guten Passverteilung und wurde zum wertvollsten Spieler seiner Mannschaft gewählt © Marcel Lorenz

3:0-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Tim Schön beim Derby in Gonsenheim - "Leistungssteigerung in allen Bereichen"

Kriftel -Es war ein positiver Jahresabschluss für die Zweitliga-Volleyballer der TuS Kriftel: Bei der TGM Mainz-Gonsenheim, die beileibe nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten war, gewannen sie das Derby wie in der Hinrunde mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:21). 79 Minuten hatten die drei Sätze gedauert.

"Das war eine Leistungssteigerung in allen Bereichen", freute sich Trainer Tim Schön, der sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war, "nach den ärgerlichen Niederlagen in der vergangenen Woche war das die richtige Reaktion".

Die Spieler hatten sich die Niederlagen in der vergangenen Woche zu Herzen genommen. Jannik Weber und vor allem auch Sebastian Ruhm traten wesentlich besser auf als beim Doppel-Spieltag. Auch ihre Mitspieler wirkten wesentlich fokussierter und konsequenter in ihren Aktionen.

Im ersten Satz hatten die Gonsenheimer den besseren Start und lagen mit 8:5 in Führung. Doch die Krifteler ließen sich davon nicht beeindrucken, agierten weiterhin sehr konsequent und hatten beim 10:10 den Ausgleich erreicht. Anschließend setzten sie sich bis auf 14:11 ab und bauten diesen Vorsprung kontinuierlich bis auf 23:18 aus. "Dann hatten wir eine nicht so gute Aufstellung, aus der wir nicht herausgekommen sind", musste Schön feststellen, dass seine Mannschaft den Gegner noch einmal herankommen lassen musste, "dennoch haben wir es geschafft, unseren zweiten Satzball zu nutzen und die Verlängerung des Satzes zu vermeiden". Mit 25:23 ging der erste Durchgang an die Gäste.

Im zweiten Satz hatten sie den besseren Start mit einer 9:6-Führung, hatten dann aber Probleme mit zwei mehr als fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen in Folge, aus denen ein 9:11-Rückstand resultierte. Schön nahm die Auszeit, und seine Mannschaft zeigte die richtige Reaktion. Mit drei Punkten in Folge eroberte sie die Führung zurück und sicherte sich anschließend recht sicher mit 25:21 die 2:0-Satzführung. Auffällig war, dass die Krifteler sehr gut aufschlugen, aber in den ersten beiden Sätzen brachten sie es dennoch jeweils auf fünf Aufschlagfehler, die auch dem Trainer zu viel waren. "Was mir gut gefallen hat, war die Tatsache, dass wir auch im Rückstand liegend vorwärtsgegangen sind", war Tim Schön sehr zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, "ich hatte nie das Gefühl, dass wir in irgendeiner Phase aufgesteckt haben. Zudem war wichtig, dass wir in allen Sätzen sehr gut geblockt haben. Wir waren dabei sehr gut auf sie eingestellt. Und auch unser Annahmespiel war ziemlich gut".

Auch der dritte Satz verlief anfangs völlig ausgeglichen, ehe Marius Büchi mit starken Aufschlägen die Krifteler in Führung brachte. Auch danach blieb es eng, bis sich die Krifteler auf 21:17 absetzten und danach den Vorsprung behaupteten. Den zweiten Matchball verwandelte die Mannschaft von Tim Schön zum 25:21 und hatte damit wie im Hinrundenspiel dieses Derby ohne Satzverlust gewonnen.

"Unser Ziel waren 20 Punkte bis Weihnachten", erklärte Tim Schön, "das Ziel haben wir mit diesem Sieg überboten. Wenn wir das nun in der Rückrunde noch einmal draufsetzten, erreichen wir die 40 Punkte - und vor allem den einstelligen Tabellenplatz, den wir uns als Ziel gesetzt haben. Wir haben hier das Heft nie aus der Hand gegeben. Wenn wir immer so unsere Leistungen abrufen, dann läuft es". Besonders lobte er die gute Passverteilung von Tobias Thiel als Zuspieler, der auch zum wertvollsten Spieler seines Teams gewählt wurde.

Kriftel: Florian Bonadt, Jannik Weber, Marius Büchi, Tobias Thiel, Felix Blume, Sebastian Ruhm, Nils Kreitling, Fabian Däke, Cedric Braetsch, Victor Breburda, Florian Ruhm, Florentin Richter. vho

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