Die Eddersheimerin Lilly König (Mitte) sucht hier den Abschluss gegen die Nieder-Rodenerinnen Jana Göbel (links) und Lea Statzner. FOTO: marcel lorenz
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Die Eddersheimerin Lilly König (Mitte) sucht hier den Abschluss gegen die Nieder-Rodenerinnen Jana Göbel (links) und Lea Statzner.

HANDBALL - 3. LIGA

Ein Schritt nach vorne

  • Volker Hofbur
    VonVolker Hofbur
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Eddersheimer Damen bezwingen starke Rodgauerinnen

Eddersheim -Die Handballerinnen der TSG Eddersheim haben in der Staffel D der 3. Liga ihren zweiten Platz gefestigt. Sie bezwangen in ihrem dritten Hessen-Derby in Folge die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 25:23 (14:10). Damit festigten sie mit 16:2 Punkten ihren zweiten Tabellenplatz.

War Trainer Tobias Fischer zuletzt mit den Leistungen seiner Mannschaft nicht zufrieden gewesen, so konnte er es gestern vor heimischer Kulisse sein. "Spielerisch war das sehr gut. Wir haben uns unsere Torchancen sehr schön herausgespielt und haben immer wieder Lösungen gefunden", konnte er zufrieden sein. Dazu traf seine Mannschaft auf einen starken Gegner. "Nieder-Roden hat auf jeden Fall Qualität, gerade im Rückraum mit Andrea Mertens und Pia Magnago sind sie sehr gut besetzt. Die beiden haben mehr als die Hälfte der Tore ihrer Mannschaft geworfen". lobte Fischer den Gegner, der zu keiner Zeit aufgab.

Das einzige, was den Eddersheimer Trainer nicht passte, was das Abschlussverhalten seiner Mannschaft. So hatte sie sich kurz vor der Pause einen 14:9-Vorsprung erspielt, als Hanna Özer mit einem Siebenmeter nur den Innenpfosten traf und der Gegner vor der Pause noch zum zehnten Treffer kam. "So ein Tor darf uns nicht passieren. Das ist kein Vorwurf an Hanna, denn das kann immer mal passieren. Aber wir dürfen nicht noch den Gegentreffer zulassen", ärgerte sich Fischer.

Genauso ging es in der zweiten Hälfte los. Zuerst setzen sich die Gastgeberinnen auf 16:10 ab. "Dann scheitern wir in den kommenden zehn Minuten immer wieder an der Torhüterin, spielen uns die Chancen gut heraus, kriegen den Ball aber nicht in das verdammte Tor", berichtete der Eddersheimer Trainer, "so etwas ärgert mich, denn so lassen wir den Gegner wieder ins Spiel zurückkommen - und Nieder-Roden ist eine Mannschaft, die so etwas auch bestrafen kann". So kommen die GFäste wiedre auf 15:17 heran - aber auch nicht näher. Eddersheim setzt sich wieder auf 20:15 und später auf 25:20 ab. In den letzten Minuten treffen die Gastgeberinnen das Tor nicht, doch auch Fischer kann in den letzten zwölf Minuten wie seine Mannschaft auch nichts mit der Regelauslegung der Schiedsrichter anfangen. "Es war ein Schritt nach vorne", so der Trainer, "außer der Chancenverwertung habe ich nichts zu meckern"

Eddersheim: Mona Priester (1. bis 60.), Melissa Kirchner; Lilly König 7, Lea Müller 6/4, Linda Brocke, Tabea Schweikart je 3, Hanna Özer, Franziska Feick je 2, Alexandra Flebbe, Lena Thoß je 1, Ariane Hilbig, Anna Gempp, Julia Krämer, Helena Rhein. vho

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