Klaus Wiebe. foto: Lorenz
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Klaus Wiebe.

Aus der Redaktion

Ein Urgestein des Höchster Kreisblatts ist 75 Jahre alt

  • Volker Hofbur
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Klaus Wiebe feierte runden Geburtstag

Main-Taunus -Seine 41. Saison hat Klaus Wiebe als Mitarbeiter des Höchster Kreisblatts frühzeitig beenden müssen. "Ich hatte ja jetzt wegen Corona viel Zeit und habe mal ausgerechnet, dass ich etwa bei 2000 Spielen für das Höchster Kreisblatt auf dem Sportplatz stand und mehr als 20 000 Spiele eintelefoniert habe. Da war ich früher teilweise samstags und sonntags auf den Plätzen", erläutert Wiebe, der gestern seinen 75. Geburtstag feierte.

"Ich habe viele Leute bei dem Versuch beobachtet, wie sie Fußball spielen wollten", meint der dienstälteste Mitarbeiter des Höchster Kreisblatts in seiner trockenen Art, der schon damals in der Redaktion in Höchst auf der Schreibmaschine seine Texte geschrieben und alle technischen Neuerungen bis in die heutige Zeit mitgemacht hat. "Dabei habe ich festgestellt, dass die Spiele in den niedrigeren Klassen manchmal interessanter waren, weil sie nicht so von der Athletik und der Taktik bestimmt sind", berichtet Wiebe, der damals mit der Oberliga und Kreisliga B Main-Taunus angefangen hat und der auch von den Verantwortlichen der heimischen Vereine geachtet und geschätzt wird.

Die müssen sich auch manchmal bei den Telefonaten Sätze anhören wie "Ihr habt ja schon wieder verloren" oder "Jetzt steigt Ihr aber ab", aber den Respekt hat er sich bei den Vereinen und auch in der Redaktion vor allem durch seine Zuverlässigkeit verdient. Im Sommer will Klaus Wiebe seine Feier nachholen, "wenn es die Verhältnisse erlauben". vho

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