Von links: Eric Jukovic (Nr. 5, Griesheim), Marcel Czirbus (Torwart Griesheim) und David Sembene (Hadamar) beim von Benjamin Kretschmer (hinten rechts, vom Tornetz verdeckt) direkt verwandelten Eckball zum 1:0, Foto @ Tom Klein.
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Von links: Eric Jukovic (Nr. 5, Griesheim), Marcel Czirbus (Torwart Griesheim) und David Sembene (Hadamar) beim von Benjamin Kretschmer (hinten rechts, vom Tornetz verdeckt) direkt verwandelten Eckball zum 1:0, Foto @ Tom Klein.

Fußball-Hessenliga

Eine Halbzeit Vollgas genügt Rot-Weiß

SV Rot-Weiß Hadamar – SC Viktoria Griesheim 3:0 (3:0). Der SV Rot-Weiß hat auch das nächste Aufeinandertreffen gegen die Südhessen souverän für sich entschieden. Die Mannschaft legte den Grundstein für den vierten Sieg in Serie gegen die auswärtsschwache Viktoria durch einen starken Auftritt in der ersten Spielhälfte, bei der das Endergebnis schon zur Pause feststand. Bereits in der Anfangsphase drängten die Platzherren den auswärtsschwachen Gast in den eigenen Strafraum. In den ersten sieben Spielminuten wurden bereits vier Eckbälle für Hadamar registriert. Griesheim hatte schon in diesem frühen Anfangsstadium Probleme, sich zu befreien. Und nach dem vierten Eckstoß zappelte der Ball im Netz: Kapitän Benjamin Kretschmer hatte die Ecke kurzerhand direkt zum 1:0 (7.) verwandelt. Viktoria kam     kaum über die Mittellinie und präsentierte sich vor allem im Defensivverhalten wie ein Absteiger. Bevor das zweite Tor für die Hausherren fiel, hatte Jann Bangert zweimal Pech im Abschluss, weil seine Torschüsse nur knapp das Ziel verfehlten (12./13.). Beim 2:0 konnten dies Südhessen den Ball nicht konsequent aus dem Strafraum befördern. Den Abpraller bekamen Jann Bangert und Leon Burggraf vor die Füße, die das Spielgerät mit vereinten Kräften unterbrachten, wobei der künftige Dortmunder zuletzt am Ball war (15.). Nach gut einer halben Stunde hatten die Gäste Glück, dass Steffen Rückers Schrägschuss von der linken Strafraumecke Zentimeter am langen Pfosten ins Aus ging. Und noch einmal arbeiteten die Mannen im roten Dress am nächsten Treffer. In der 38. Minute verpasste Jann Bangert die scharfe Hereingabe von Steffen Rücker, weil ihm der Ball einschussbereit über den Spann rutschte. Und Bangert selbst scheiterte in der 43. Minute bei seiner Direktabnahme an Griesheims Keeper Czirbus. „Wir hätten vier oder gar fünf zu null zur Pause führen müssen,“ konstatierte Torsten Kierdorf später.  Viktoria kam erst in der 40. Minute zur ersten Ecke. Dies zeigte deren ganze Harmlosigkeit im ersten Abschnitt. Dass die Vorentscheidung noch vor dem Pausenpfiff fiel, war einer (Fast-)Kopie des ersten Hadamarer Treffers geschuldet. Benjamin Kretschmer zirkelte den siebten Hadamarer Eckstoß ganz scharf vor das Gästetor, wo Patrick Kuczok zuletzt mit dem Kopf am Ball war und den entscheidenden Drall zum 3:0 gab. Im zweiten Abschnitt tat sich nicht mehr viel. Hadamar war mit dem 3:0 wohl zufrieden und schaltete mehrere Gänge zurück. Griesheim war jetzt etwas besser in der Partie und stand mit seiner Defensive höher, so dass die Heimelf nicht mehr die Dominanz der ersten 45 Minuten auf den Platz brachte. Im Hinterkopf hatten die einheimischen Akteure sicher auch das schwere Auswärtsspiel am Montag in Alzenau. Griesheim kam in der 55. Minute zu seiner ersten Torchance, die der bis dahin nahezu beschäftigungslose Christopher Strauch aber zu meistern wusste. Leon Burggraf verpasste in der 60. Minute das 4:0. Fritsche (SCG) klärte vor dem einschussbereiten Torjäger. Chihiro Nogi scheiterte aus kürzester Distanz am Torwart (77.), und Dennis Winter vergab in der 87. Minute –        die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte. Aus zehn Metern konnte der Winterzugang unbedrängt schießen, das Leder aber flog übers Griesheimer Tor ins Aus. Mit den Darbietungen seiner Mannschaft in Halbzeit zwei war Torsten Kierdorf nicht einverstanden. „Mit der zweiten Hälfte bin ich  gar nicht zufrieden. Wir wollten weiter Gas geben, aber einige meinten wohl, dass 50 oder 60 Prozent reichen, das langt dann auch gegen einen solchen Gegner nicht. So dürfen wir nicht auftreten. Am Montag in Alzenau müssen wir uns steigern. Dann sehen wir was für uns geht.“ Hadamar: Strauch – Kuczok, Schraut, Sembene, Neugebauer, Zouaoui, Burggraf (71. Nogi), Kretschmer, Bangert (56. Zey), Rücker, Herdering (82. Winter) –    Griesheim: Czirbus – Dörr, Araujo da Silva, Windeck (71. Vranesevic), Jukovic, Greindl, Salii, Makengo, El Fahfouhy, Fritsche, C. Kim  – SR: Christian Stübing (Gründau) –  Zuschauer: 230 –  Tore: 1:0 Benjamin Kretschmer (7.), 2:0 Leon Burggraf (15.), 3:0 Patrick Kuczok (45.+1).

SV Rot-Weiß Hadamar – SC Viktoria Griesheim 3:0 (3:0). Der SV Rot-Weiß hat auch das nächste Aufeinandertreffen gegen die Südhessen souverän für sich entschieden. Die Mannschaft legte den Grundstein für den vierten Sieg in Serie gegen die auswärtsschwache Viktoria durch einen starken Auftritt in der ersten Spielhälfte, bei der das Endergebnis schon zur Pause feststand. Bereits in der Anfangsphase drängten die Platzherren den auswärtsschwachen Gast in den eigenen Strafraum. In den ersten sieben Spielminuten wurden bereits vier Eckbälle für Hadamar registriert. Griesheim hatte schon in diesem frühen Anfangsstadium Probleme, sich zu befreien. Und nach dem vierten Eckstoß zappelte der Ball im Netz: Kapitän Benjamin Kretschmer hatte die Ecke kurzerhand direkt zum 1:0 (7.) verwandelt. Viktoria kam     kaum über die Mittellinie und präsentierte sich vor allem im Defensivverhalten wie ein Absteiger. Bevor das zweite Tor für die Hausherren fiel, hatte Jann Bangert zweimal Pech im Abschluss, weil seine Torschüsse nur knapp das Ziel verfehlten (12./13.).

Beim 2:0 konnten dies Südhessen den Ball nicht konsequent aus dem Strafraum befördern. Den Abpraller bekamen Jann Bangert und Leon Burggraf vor die Füße, die das Spielgerät mit vereinten Kräften unterbrachten, wobei der künftige Dortmunder zuletzt am Ball war (15.). Nach gut einer halben Stunde hatten die Gäste Glück, dass Steffen Rückers Schrägschuss von der linken Strafraumecke Zentimeter am langen Pfosten ins Aus ging. Und noch einmal arbeiteten die Mannen im roten Dress am nächsten Treffer. In der 38. Minute verpasste Jann Bangert die scharfe Hereingabe von Steffen Rücker, weil ihm der Ball einschussbereit über den Spann rutschte. Und Bangert selbst scheiterte in der 43. Minute bei seiner Direktabnahme an Griesheims Keeper Czirbus.

„Wir hätten vier oder gar fünf zu null zur Pause führen müssen,“ konstatierte Torsten Kierdorf später.  Viktoria kam erst in der 40. Minute zur ersten Ecke. Dies zeigte deren ganze Harmlosigkeit im ersten Abschnitt. Dass die Vorentscheidung noch vor dem Pausenpfiff fiel, war einer (Fast-)Kopie des ersten Hadamarer Treffers geschuldet. Benjamin Kretschmer zirkelte den siebten Hadamarer Eckstoß ganz scharf vor das Gästetor, wo Patrick Kuczok zuletzt mit dem Kopf am Ball war und den entscheidenden Drall zum 3:0 gab.

Im zweiten Abschnitt tat sich nicht mehr viel. Hadamar war mit dem 3:0 wohl zufrieden und schaltete mehrere Gänge zurück. Griesheim war jetzt etwas besser in der Partie und stand mit seiner Defensive höher, so dass die Heimelf nicht mehr die Dominanz der ersten 45 Minuten auf den Platz brachte. Im Hinterkopf hatten die einheimischen Akteure sicher auch das schwere Auswärtsspiel am Montag in Alzenau. Griesheim kam in der 55. Minute zu seiner ersten Torchance, die der bis dahin nahezu beschäftigungslose Christopher Strauch aber zu meistern wusste. Leon Burggraf verpasste in der 60. Minute das 4:0. Fritsche (SCG) klärte vor dem einschussbereiten Torjäger. Chihiro Nogi scheiterte aus kürzester Distanz am Torwart (77.), und Dennis Winter vergab in der 87. Minute –        die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte. Aus zehn Metern konnte der Winterzugang unbedrängt schießen, das Leder aber flog übers Griesheimer Tor ins Aus.

Mit den Darbietungen seiner Mannschaft in Halbzeit zwei war Torsten Kierdorf nicht einverstanden. „Mit der zweiten Hälfte bin ich  gar nicht zufrieden. Wir wollten weiter Gas geben, aber einige meinten wohl, dass 50 oder 60 Prozent reichen, das langt dann auch gegen einen solchen Gegner nicht. So dürfen wir nicht auftreten. Am Montag in Alzenau müssen wir uns steigern. Dann sehen wir was für uns geht.“

Hadamar: Strauch – Kuczok, Schraut, Sembene, Neugebauer, Zouaoui, Burggraf (71. Nogi), Kretschmer, Bangert (56. Zey), Rücker, Herdering (82. Winter) –    Griesheim: Czirbus – Dörr, Araujo da Silva, Windeck (71. Vranesevic), Jukovic, Greindl, Salii, Makengo, El Fahfouhy, Fritsche, C. Kim  – SR: Christian Stübing (Gründau) –  Zuschauer: 230 –  Tore: 1:0 Benjamin Kretschmer (7.), 2:0 Leon Burggraf (15.), 3:0 Patrick Kuczok (45.+1).

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