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Sorgte in der Anfangsphase für Schwung in der Dietkircher Offensive: Marco Müller.

Fußball-Hessenliga

Eine Lehrstunde für den TuS Dietkirchen

Im Spiel eins nach dem zweiten Derbysieg gegen den SV RW Hadamar in der Fußball-Hessenliga erteilte der FV Bad Vilbel am Freitagabend den „Frischlingen“ des TuS Dietkirchen eine Lehrstunde in Sachen Schnelligkeit und Härte und schickte die Reckenforstler mit einem gnadenlosen 0:4 auf die Heimreise. mor

FV Bad Vilbel – TuS Dietkirchen 4:0 (0:0). Die Hiobsbotschaft vorweg: Dennis Leukel war wegen einer im Abschlusstraining zugezogenen Verletzung nicht einsatzfähig für die Reckenforstler. Nach einem ersten Aufreger – der FV versäbelte eine Großchance nach zu kurzem Rückpass – begann der TuS dennoch schwungvoll. Im Zentrum des Offensivgeschehens: Marco Müller. Sein traumhafter Heber aus acht Metern ging allerdings vorbei. Dann versuchte es Marco Müller mit einem Freistoß auf den Kopf von Patrick Kuczok; Keeper Sadra Sememy lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (11.).

Jetzt musste sich der FV Bad Vilbel wieder neu sortieren. Und das gelang den Wetterauern ganz gut. Die Zweikämpfe wurden bissiger, die Einheimischen wirkten jetzt wacher und übernahmen die Regie im Nidda-Sportfeld. Und nach vorne waren sie brandgefährlich. TuS-Offensiv-„Maschine“ Maximilian Zuckrigl bevorzugte als Gegenmittel einen Weitschuss von der Mittellinie aus über den FV-Torwart; der Versuch misslang (29.). Die Vilbeler wirkten in dieser Phase gedankenschneller, und Brauburger lag die Führung auf dem „Schlappen“ (34.). Die Elf von Mustafa Amir war in der Schlussphase der ersten Halbzeit deutlich überlegen, und die „jungen Wilden“ aus Dietkirchen, die viele Bälle verloren, retteten sich förmlich mit einem 0:0 in die Pause.

Der Schock zu Beginn der zweiten Halbzeit: Eine Flanke segelte via Dietkircher Strafraum, irgendwie kam Ajdin Maksumic mit dem Kopf an den Ball und bugsierte das Runde unhaltbar für Raphael Laux zur längst verdienten Bad Vilbeler Führung in die Maschen (50.). Der zweite Schlag folgte umgehend: Farid Affo überlief nach langem Pass den Dietkircher Keeper und schob ins leere Tor zum 2:0 ein. Jetzt kam es knüppeldick für den TuS: Strafstoß für den FVB, und wieder traf Farid Affo (64.). Von diesem Feuerwerk der Vilbeler erholte sich das Team von Thorsten Wörsdörfer nicht mehr. Sogar das 4:0 fiel noch durch Thorben Knauer (79.). Der TuS-Coach brachte Stahl und Granja, der es mit einem 30-Meter-Freistoß versuchte, aber Sememy war dran (81.). Nichts ging mehr.  pb

Bad Vilbel: Sememy, Tochihara, Babic, Dananovic, Brauburger, Knauer, Maksumic, Emmel, Alik, Grüter, Affo (60. Raileau) – Dietkirchen: Laux, Nickmann (71. Granja), N. Schmitt, Hautzel, Kratz, Müller, Zuckrigl (82. P. Schmitt), Schäfer, Heibel (71. Stahl), Bergs, Kuczok – SR: Rolbetzki (VfB Marburg) – Tore: 1:0 Ajdin Maksumic (50.), 2:0 Farid Affo (57.), 3:0 Farid Affo (64./Foulelfmeter), 4:0 Thorben Knauer (79.) – Gelb-Rot: Maksumic (80.) – Zuschauer: 250.

Weiter spielten:

SC Waldgirmes – FSV Fernwald

4:2

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