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Die Tor-Garantin: Petra Ankenbrand erzielte beim 2:2 des RRK in Berlin zwei Mal den Ausgleich.

Hockey

Mit einem 2:2 von der Spree an den Main

Auf Stürmerin Petra Ankenbrand war wieder einmal Verlass. Ihre beiden Tore verhinderten in Berlin einen Fehlstart der RRK-Frauen.

Ganz umsonst war die Reise nach Berlin für die Hockey-Frauen aus Rüsselsheim diesmal nicht: Immerhin einen Punkt hatten sie in ihrem Gepäck, als sie gestern die Heimreise von der Spree an den Main antraten. Ein äußerst intensiv geführtes Auftaktmatch der 2. Feldhockey-Bundesliga Süd lag hinter ihnen, das für sie bei TuS Lichterfelde mit einem 2:2 (1:2) endete. Dank der zweifachen Schützin Petra Ankenbrand, die einmal mehr ihre Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt hatte. RRK-Trainer Norman Hahl: „Ein gerechtes Ergebnis, mit dem wir gut leben können.“

Immerhin waren die Rüsselsheimerinnen schon gleich zum Start auf einen der wohl leistungsstärksten Ligakonkurrenten getroffen. Beide wollen als Ex-Bundesligisten zurück ins Oberhaus, was im Vorfeld auch unverblümt artikuliert wurde.

Willens- und laufstark konnten die Hessinnen am Sonntag einen Fehlstart verhindern. Besser in die Partie fanden allerdings die Gastgeberinnen, die in der Abwehr einen stabilen Eindruck hinterließen. Unmittelbar vor Ende des ersten Viertels konnte Lichterfelde das 1:0 (15.) bejubeln, als Marta Kruszynski RRK-Torfrau Franka Wolf nach einer Strafecke das Nachsehen gegeben hatte.

Im zweiten Viertel änderte sich zunächst nichts, ehe sich die Ereignisse kurz vor der Halbzeit überschlagen sollten. Erst hatte Petra Ankenbrand – ebenfalls per Ecke – für das 1:1 (27.) gesorgt. Jedoch bereits im Gegenzug hatten die Berlinerinnen durch ein Tor von Sophie Ullrich die Nase wieder vorne.

Ungewöhnlich gestaltete sich dann der Auftakt zur zweiten Hälfte. Da stand Rüsselsheim nämlich spielbereit auf dem Feld, während der Gegner noch in der Kabine verweilte. „Viel zu lange“, meinten die Schiedsrichter und verhängten eine Zeitstrafe gegen Lichterfelde. Die Gastgeberinnen verloren nun etwas den Faden. Zugleich wurde der RRK immer stärker und traf in der 45. Minute zum 2:2, erneut durch Ankenbrand.

Tore: 1:0 Marta Kruszynski (15./Ecke), 1:1 Petra Ankenbrand (27./Ecke), 2:1 Sophie Ullrich (28.), 2:2 Ankenbrand (45.). – SR: Bariszlovich/Jung (Osternienburg/Erfurt). – Ecken: 2:5. – Zuschauer: 100.

Rüsselsheimer RK: Franka Wolf; Lena Skoczek, Marie Sommer, Lotta Hof, Antonia Wilfer, Ann-Paulin Heist, Pauline Heinz, Viola Becker, Mara Bentscheck, Charlotte Steiner, Stella Tegtmeier, Franziska Ruhland, Celina Hocks, Petra Ankenbrand, Clara Buchholz, Rebecca Schneider.

Weiter spielten: TC BW Berlin – Feudenheimer HC 1:0, TuS Obermenzing – Bietigheimer HTC 5:1, Nürnberger HTC – Eintr. Frankfurt 3:0.

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