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Die Kegel sind gefallen. Foto: © Jens Hilberger - Fotolia.com

Bundesliga-Kegeln

Einen Podestplatz im Blick

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Mörfelder Kegler auf dem Vormarsch, die Frauen von Fortuna/DKC 73 Kelsterbach steuern den Klassenerhalt an.

Nach dem vierten Erfolg hintereinander können die die Bundesliga-Kegler von Olympia Mörfelden weiterhin auf einen Podestplatz spekulieren. Beim ungefährdeten 6003:5556-Sieg gegen den potenziellen Absteiger Stolzer Kranz Walldorf zeigte vor allem Heiko Held mit 1045 Holz (378 im Abräumen) eine hervorragende Leistung. Ihm kaum nach stand Stefan Beck (1034 mit 374 im Abräumen). Auch Robert Nägel (1014, vierter Tausender in Folge) und Sven Völkl (992) wussten zu gefallen. Angesichts der biederen Leistungen des Gegners fielen da die bescheidenen Resultate von Christoph Zöller (952) und Holger Liebold (966) nicht ins Gewicht.

Am kommenden Samstag treten die Mörfelder im Pokal-Viertelfinale in Karlsruhe an. Gegner sind der Bundesliga-Konkurrent FH Plankstadt sowie die Verbandsligisten TSV Meckesheim und die gastgebenden HKO Young Stars.

Angesichts der leichten Abstiegsgefahr der Zweitliga-Vertretung spielten Jürgen Fleischer und Reinhold Ernst für Olympia Mörfelden II . Ihr Einsatz machte sich bezahlt. Ernst verfehlte mit 999 (657 in die Vollen) den Tausender nur um einen Kegel, Fleischer kam auf 991. Diese beiden Ergebnisse waren die Grundlage für den klaren 5751:5565-Erfolg über den FTV 1860 Frankfurt. Eine ansprechende Leistung zeigte in der Keglerklause auch Adrian Pantis (961). Pascal Jestädt (942), Sascha Wetzel (937) und Florian Schulz (921) reichten durchschnittliche Vorstellungen, da bei den Gästen Mirko Coskovic (957) und Simon-Rene Thoma (954) schon die besten Resultate waren.

Langsam aber sicher aus der Abstiegszone entfernen sich in der Zweiten Bundesliga Nord die Frauen von Fortuna/DKC 73 Kelsterbach . Das 2657:2478 gegen den TV Haibach war der zweite Sieg in Folge. „Diesmal reichte uns eine solide Leistung, denn der Gegner spielte überraschend schwach“, sagte hinterher Sportwartin Jutta Körner.

Die Augen der Besucher richteten sich in erster Linie auf Silke Baumann. Die Deutsche Meisterin spielte bei ihrem Einstand im Trikot der Kelsterbacher nach zwei ausgeglichenen Bahnen ordentliche, wenngleich nicht überragende 459 (151 im Abräumen). Für die Premiere auf diesen Bahnen war es absolut in Ordnung.

Mehr als sie erzielte an diesem Tag lediglich Nicole Bausch (466 mit 152 im Abräumen). Gut drauf war auch Heike Krause (450). Auch Beate Krug (435) fällte noch mehr Kegel, als die beste Haibacher (Corinna Schäfer 431). Claudia Martin kam für Kelsterbach auf 426. Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch die Verletzung von Ekaterini Adams, die nach dem 54. Wurf mit bis dahin erzielten 235 Holz ausscheiden musste. Ob und falls ja, wie lange sie pausieren muss, steht noch nicht fest.

(löf)

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