Fabian Kühn hatte seinen Gegner im Griff und steuerte zwei Siege zum Erfolg der Offenbacher Judoka bei.
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Fabian Kühn hatte seinen Gegner im Griff und steuerte zwei Siege zum Erfolg der Offenbacher Judoka bei.

SC Samurai Offenbach

Einfach nicht zu stoppen

  • vonStefan Fritschi
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Im letzten Kampf vor der Sommerpause gelang den Offenbachern der dritte Sieg in Serie. Der Tabellenzweite ist in einer blendenden Verfassung.

Wer oder was kann den 1. SC Samurai Offenbach überhaupt noch aufhalten auf dem Weg in die Judo-Bundesliga? In Leon Ehmig, Daniel Gleim, Alexander Schönfeld und Lukas Sonne musste Cheftrainer Francesco Liotta auf einige arrivierte Kräfte verzichten. Und die angeschlagenen Brian-Miles Smith und Daniel Fischer stellten sich in der Judohalle des Glaspalastes nicht ihrem Gegner. Trotzdem behauptete sich das personell geschwächte Offenbacher Team beim VfL Sindelfingen und festigte mit dem 8:6 den zweiten Platz in der Zweiten Bundesliga Süd. Liotta konnte sein Glück kaum fassen. „Ich bin positiv überrascht. Trotz der Ausfälle war die Motivation hoch“, sagte der 45-Jährige.

Sieben von acht Punkten holte Samurai, der Vorsprung auf den Tabellenvierten JT Heidelberg/Mannheim beträgt zwei Zähler, die ersten drei Mannschaften steigen in dieser Saison auf. „Die Weichen sind gestellt“, sieht Liotta den restlichen drei Kämpfen sehr optimistisch entgegen. Nach dem Ende der Sommerpause geht es am 9. September weiter, und dann erwartet Offenbach die kurpfälzische Kampfgemeinschaft in der Sporthalle der Edith-Stein-Schule. Liotta geht davon aus, dass Smith, Ehmig und Gleim wieder mitwirken können – ein Sieg wäre bei dieser Ausgangslage programmiert.

Zumal die Griechen in Reihen der Offenbacher für hohe Qualität bürgen. David Tsokouris und Georgios Azoidis punkteten jeweils zweimal. Im Gefühl der Stärke stellte Liotta Tsokouris im zweiten Durchgang sogar eine Gewichtsklasse höher auf. Und den slowenischen Meister Josenko Cetic bezwang der Hellene dank zwei Waza-ari. Eine ebenfalls große Bedeutung hatten die Erfolge von Fabian Kühn gegen Moustafa Abu-Ramadan. Zwei Mal legte er den mehrfachen schwedischen Meister mit einem Seoi-Otoshi nach wenigen Sekunden flach – es waren die Siege zum 4:3 und 8:6-Endstand.

(fri)

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