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Mehmet Cetin (Trainer Oberursel) Foto: Heiko Rhode, Bad Homburg.

Fußball

Eintracht Oberursel schafft zweiten Pokal-Coup

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„Die Geschichte geht weiter“, sagt Mehmet Cetin und kann’s immer noch kaum glauben. Des Trainers Mannschaft, Eintracht Oberursel, hat im Fußball-Kreispokal nach Titelverteidiger Usinger TSG auch den zweiten Verbandsligisten aus dem Wettbewerb geworfen, sprich die beiden „Hochkaräter“. Gegen den TSV Vatanspor Bad Homburg gelang dem gastgebenden Kreisoberligisten ein 2:1-Sieg. Damit ist der Außenseiter aus der Brunnenstadt ins Halbfinale eingezogen.

„Die Geschichte geht weiter“, sagt Mehmet Cetin und kann’s immer noch kaum glauben. Des Trainers Mannschaft, Eintracht Oberursel, hat im Fußball-Kreispokal nach Titelverteidiger Usinger TSG auch den zweiten Verbandsligisten aus dem Wettbewerb geworfen, sprich die beiden „Hochkaräter“. Gegen den TSV Vatanspor Bad Homburg gelang dem gastgebenden Kreisoberligisten ein 2:1-Sieg. Damit ist der Außenseiter aus der Brunnenstadt ins Halbfinale eingezogen.

„Man darf stolz auf die Jungs sein, sie haben taktisch auf einem ganz hohen Niveau gespielt“, lobte Cetin. Der Favorit aus der Kurstadt habe mit einer „jungen, guten Truppe“ gefühlt 80 Prozent Ballbesitz gehabt, sei im letzten Drittel des Spielfeldes aber kaum durchgekommen, weil sein Team unheimlich kompakt gestanden habe. Dennoch hatte die Partie für die Homburger wie erwartet begonnen, weil sie nach 19 Minuten in Führung gingen. Seongsu Kim verwandelte einen Elfmeter, nachdem der Ball George Ciobanu nach einem Schuss aus nächster Nähe an den Arm geflogen war.

Nach diesem „richtig unglücklichen Gegentor für uns“ folgte noch vor der Pause das „absolut glückliche 1:1“, wie Cetin feststellte. Nach einer Freistoßflanke stand Anselm Dreker so gut, dass er mit seinem schwächeren Fuß den Ball volley ins lange Eck befördern konnte (43.). Von mehreren Chancen für beide Teams führte danach nur noch Oberursels Konter durch Silas Duddeck (55.) zum Erfolg, auf der Gegenseite hielt Torwart Salvatore Massuzo mit Glanztaten den Überraschungssieg fest.

Für die SG Eintracht Feldberg hat es dagegen nicht zum dritten Sieg gegen einen höherklassigen Gegner gereicht. Der A-Ligist schied im Viertelfinale nach einem 0:2 gegen die Sportfreunde Friedrichsdorf aus. „Wir haben es unglaublich gut gemacht, ich bin sehr zufrieden mit der Leistung“, sagte SGE-Trainer Manfred Klug. Der Gegner habe eine sehr hohe Qualität im Kader („sicher höher als KOL-Niveau“), beispielsweise eine hohe Passsicherheit an den Tag gelegt, seine Mannschaft sich aber nicht versteckt.

Wie verabredet, startete die Eintracht auch mit spielerischen Mitteln offensive Aktionen. Eine davon hätte fast zum 1:0 geführt, doch Torwart Enver Osmanovic „kaufte“ dem durchgestarteten David Egenolf den Ball in einer 1:1-Situation ab. Kurz danach spielten die Gäste das Führungstor heraus, das Ex-Profi Alexandros Theodosiadis erzielte (21.). Das entscheidende 2:0 durch einen Freistoß von Alexander Ujma sei dann zwar erst kurz vor Schluss gefallen, aber, so Trainer Klug, „absolut verdient für den Gegner.“

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