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Augen zu und durch: Lisa Mundt von der Eintracht mit Wucht gegen den Ball. Yvonne Dengscherz (Frauenbiburg) kann da nicht mehr eingreifen.

Frauenfußball

Die Eintracht erkämpft sich den vierten Platz

Zum Abschluss des Sportjahres 2018 sichert die Eintracht den vierten Rang.

Es ging sehr torreich zu auf dem Kunstrasenplatz am Riederwaldstadion. Eintracht Frankfurts Fußballerinnen besiegten in der Regionalliga Süd den SV Frauenbiburg mit 6:3 (2:2) und verbesserten sich auf den vierten Platz.

Bei strömendem Regen wurde die Eintracht allerdings früh kalt erwischt: Die Gäste aus dem niederbayerischen Dingolfing nutzten ihre erste Chance durch Anita Wimmer, die freistehend einschoss (2.).

In der Folge stand der bisherige Vorletzte Frauenbiburg kompakt in der Defensive und suchte sein Glück über Konter, während sich die Eintracht schwer tat, ins Spiel zu finden. Nachdem Eintracht-Torfrau Elena Bläser zunächst noch eine weitere Chance der Gäste vereiteln konnte, war sie in der 40. Minute machtlos, als Yvonne Dengscherz sicher einen Foulelfmeter verwandelte.

Doch mit dem nächsten Angriff gelang der Eintracht der Anschlusstreffer. Lise Munk lupfte, nachdem ein Eckstoß abgewehrt worden war, den Ball ins Tor (43.). Als Annika Leber unmittelbar vor dem Pausenpfiff ebenfalls im Strafraum zu Fall kam, sorgte Kaho Fushiki per Strafstoß noch für den Ausgleich.

Doch so recht im Spiel angekommen schien die Eintracht immer noch nicht. Denn kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, sorgte Andrea Kurz mit einem Schuss aus 20 Metern für die 3:2-Führung Frauenbiburgs (48.). Kurz darauf war allerdings Leber zur Stelle und glich aus (49.). Und kaum zwei Minuten später lag die SG Eintracht erstmals vorne, nachdem Munk einen Eckball von Fushiki zum 4:3 eingeköpft hatte (51.).

Die Partie blieb jedoch spannend, denn auf der Gegenseite entschied Schiedsrichterin Meike Weichselmann erneut auf Strafstoß, diesmal aufgrund eines Handspiels. Dengscherz scheiterte mit ihrem Versuch allerdings an Bläser (53.). Die Gastgeberinnen übernahmen nun mehr und mehr die Kontrolle, dies führte zu weiteren Chancen durch Fabienne Würtele und Lisa Mundt. Das 5:3 (64.) und 6:3 (74.) fielen schließlich nach bekannter Manier: Eckball Fushiki, Kopfball Munk. In der letzten Viertelstunde ließ die Eintracht nichts mehr zu. Sehr zur Freude von Trainer Christian Yarussi, der lobte: „Die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen. Es war eine sehr kämpferische Leistung von einem Team, das sich nie aufgegeben hat.“

Von Susanne Müller

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