+
Aus Erfahrung gut: Makkabis Emil Matevski nimmt es auch mit drei Gegenspielern auf.

Basketball

Eintracht verliert im „Dreier-Hagel“ von Bad Bergzabern

  • schließen

Die Eintracht muss dem Engagement für den Kooperationspartner Skyliners Tribut zollen.

Die Basketballer des TuS Makkabi Frankfurt feierten mit dem 86:78 (43:52) gegen die Trier Gladiators II ihren wichtigen dritten Saisonsieg in der 2. Regionalliga Südwest/Nord. Eintracht Frankfurt war im Verfolgerduell beim TV Bad Bergzabern chancenlos.

Die vielen Spiele des Kooperationspartners Skyliners in der Ersten- und Dritten- sowie der Junioren-Bundesliga wirken sich auf die Personalsituation bei Eintracht Frankfurt aus. Freitag Berlin, Samstag München und Bad Bergzabern, Sonntag Recklinghausen – allein der logistische Aufwand bei der Frankfurter Basketball-Kooperation ist gewaltig. Vornehmlich besetzt mit Juniorenspielern, die tags darauf schon wieder im Spitzenspiel der Nachwuchs-Bundesliga (natürlich auswärts) ran mussten, hatte das Team von Trainer Miran Cumurija an der südlichen Weinstraße keine Siegchance. Bad Bergzabern, das nach der Niederlage des TV Idstein beim TV Langen II nun genauso viele Siege auf dem Konto hat wie der Tabellenführer aus dem Taunus, „erschoss“ die Eintracht von jenseits der Dreipunktelinie. Satte 15 Treffer hagelte es da von den Pfälzern, was die vier erfolgreichen Dreier von Frankfurts Topscorer Risto Vasiljevic (16 Punkte) natürlich nutzlos macht. Vasiljevic musste schließlich mit dem fünften persönliche Foul frühzeitig vom Feld, doch das spielte bei der 64:78 (22:46)-Pleite nur eine kleine Rolle.

Für die Eintracht trafen noch Jordan Samare (13), Leon Püllen (10), Justise Little (7/1 Dreier), Cem Akbayir (6), Goran Lojpur (4), Isaac Obanor, Vincent Dietrich (je 3) und Philipp Thomson (2).

Das Team des TuS Makkabi Frankfurt fand nur schwer in das Spiel bei den Trier Gladiators II. Die Gastgeber, die den vorletzten Tabellenplatz belegen und damit durchaus unter Zugzwang stehen, begannen hoch motiviert und mit einer mehr als passablen Trefferquote – ehe die Frankfurter so richtig auf dem Feld angekommen waren, hieß es schon 28:9 für Trier. Makkabi konnte dann bis zum Viertelende immerhin noch fünf Punkte aufholen. Und auch im zweiten Viertel arbeiteten sich die Frankfurter weiter ganz langsam heran. Bei Halbzeit betrug ihr Rückstand nur noch neun Zähler.

Nach der Pause wurde dann noch deutlicher, welche Mannschaft athletisch und spielerisch die Oberhand hatte. Plötzlich verteidigte Makkabi deutlich ernsthafter und konnte so seine körperlichen Vorteile viel besser zur Geltung bringen. In der gesamten zweiten Halbzeit ließen die Gäste nur noch 26 Punkte der nun teilweise leicht eingeschüchtert wirkenden „Gladiatoren“ zu, die mit nur acht Mann angetreten waren. Im letzten Viertel übernahmen die Frankfurter die Führung und waren dann auch nicht mehr aufzuhalten, wobei Gladiators-Coach Jonas Borschel die aus seiner Sicht etwas großzügige Linie der Schiedsrichter nicht als Entschuldigung hernahm: „Wir haben uns auch nicht mehr viel getraut“, gab er zu.

Für Makkabi trafen Alex Petrov (17/4), Dubravko Prusina (15/2), Nikola Radenkovic (15), Cedric Quarshie (13), Emil Matevski (10/2), Sebastian Köhnert (6/2), Luka Radenkovic (5), Bruno Hoffmann (3/1) und Florian Reichel (2).

(rst)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare