+
Der erste Gratulant Richtung Eisbachtal: Trainer-Fuchs Paul Becker (VfB Linz).

Fußball-Rheinlandliga

Eisbachtal nur einen Wimpernschlag von der Oberliga entfernt

Am 32. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga haben die Eisbachtaler Sportfreunde am Mittwochabend mit dem Sieg gegen den VfB Linz einen Riesenschritt Richtung Oberliga gemacht. Weil Hauptkonkurrent SV Morbach bei der SG Mülheim-Kärlich unterlag, fehlt der Mannschaft von Marco Reifenscheidt jetzt nur noch ein Sieg aus den letzten beiden Spielen zum großen Sprung.mor

Sportfreunde Eisbachtal – VfB Linz 3:1 (2:0). Mit der ersten Eisbachtaler Chance hieß es 1:0. Ein Pass in die Schnittstelle der Linzer Abwehr fand Robin Stahlhofen, der trocken einschob. Eito Nakai nahm aus 20 Metern Maß (20.), aber der Ball segelte am langen Pfosten vorbei. Doch plötzlich „rappelte“ es im Eisbachtaler Kasten: Guido Lempke traf, doch das Schiedsrichter-Gespann um Alexander Müller hatte korrekterweise den Vorlagengeber zuvor im Abseits gesehen (25.). 

Die „Eisbären“ antworteten 14 Minuten später, spielten schnell über links, Marc Tautz scheiterte zunächst freistehend am VfB-Keeper, den Abpraller schob erneut Robin Stahlhofen zum 2:0 ins Netz. 

Der Doppel-Torschütze schickte sich nach der Halbzeit an, sein drittes „Ding“ zu machen, doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer wegen Abseitsstellung nicht an – eine knappe Entscheidung. Die Linzer waren nicht gewillt, sich kampflos in ihr Schicksal zu begeben und versuchten, mit allen Mitteln dagegenzuhalten. In der 56. Minute durfte das Team von Trainer-Fuchs Paul Becker jubeln. Seine Mannschaft hatte es wieder einmal mit einem langen Ball versucht, und diesmal kam er an. Michael Fiebiger erlief ihn im Rücken der Abwehr und traf zum Anschluss (56.). Jetzt nur nicht nervös werden.  

Aber der VfB kam immer besser in die Partie und die Sportfreunde nicht mehr zu ihrem guten Kombinationsspiel aus Halbzeit eins. Robin Stahlhofen hatte (77.) die Entscheidung auf dem Fuß, ließ mit einer Körperdrehung seine Gegenspieler stehen, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Torwart Hilkes. Die Schlussminuten wurden nervenaufreibend. Fiebiger köpfte Daniel Erbse freistehend in die Arme (84.). Auf der Gegenseite unterlief Eito Nakai das gleiche Missgeschick, als er frei durch war und Keeper Hilkes anschoss. Dann die Entscheidung: Gabriel Leber wurde im Strafraum umgerissen, den Foulelfmeter verwandelte der eingewechselte Paul Lauer zum 3:1 (90.+2). Der Kommentar von Paul Becker Richtung Marco Reifenscheidt: „Jetzt steigt endlich auf, damit ihr aus der Liga rauskommt!“ sfe

Eisbachtal: Erbse, Kleinmann, Hundhammer, Reitz (60. Leber), Tautz (77. Lauer), Ernet, Nakai, Meuer, Omotezako, Stahlhofen (85. Parisi), J. Hannappel –Linz: Hilkes, Aslan, Dillmann, Becker, Seitz, Weber, Fiebiger, Joch, Lemke (82. Lemke), Kastert, Kyrion (80. Rott) – SR: Müller (Mendig) – Tore: 1:0 (15.), 2:0 (39.) beide Robin Stahlhofen, 2:1 Michael Fiebiger (56.), 3:1 Paul Lauer (90.+2/FE)   –Zuschauer: 150.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare