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Eisbachtal: Dritter Sieg im dritten Spiel und Sprung auf Rang drei

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Die Schlüsselszene: Wenige Augenblicke vorher hat Speyers Schlussmann Robin Albert Schneider (links) den Eisbachtaler Lukas Reitz (am Boden) umgestoßen, woraufhin Suwhan Lee (Zweiter von links) und Eisbachtals Robin Stahlhofen den FC-Keeper zurückhalten müssen.
Die Schlüsselszene: Wenige Augenblicke vorher hat Speyers Schlussmann Robin Albert Schneider (links) den Eisbachtaler Lukas Reitz (am Boden) umgestoßen, woraufhin Suwhan Lee (Zweiter von links) und Eisbachtals Robin Stahlhofen den FC-Keeper zurückhalten müssen. © Andreas Egenolf

Die Eisbachtaler Sportfreunde haben in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ein dickes Ausrufezeichen gesetzt, beim 7:1 (2:1) beim FC Speyer den dritten Sieg im dritten Spiel erzielt und sich auf Platz drei vorgearbeitet.

Dabei sorgte einen Szene unmittelbar nach dem Pausenpfiff für die endgültige Entscheidung der Partie. Einen langen Eisbachtaler Ball aus dem Mittelfeld fing Speyers Torwart Robin Albert Schneider ab, während Schiedsrichter Julian Marx zur Pause pfiff. Noch aus der Laufbewegung heraus wusste Sportfreunde-Stürmer Lukas Reitz einen Rempler gegen Speyers Torwart nicht zu vermeiden, woraufhin dieser zunächst zurückrempelte und Reitz nach einer angeblichen Beleidigung mit beiden Händen und voller Wucht umstieß. Konsequenzen: Rot für den FC-Schlussmann, eine Halbzeit in Unterzahl.

„Das war definitiv der Knackpunkt für uns. Wenn er älter ist, macht er so eine Aktion sicherlich nicht mehr. Danach war das Spiel gelaufen“, fand Speyers Trainer Uwe Gaßner. Sein Eisbachtaler Gegenüber, Marco Reifenscheidt, sah es ähnlich: „Ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit auch gegen elf Leute gewonnen hätten. Speyer hat uns mit seiner jugendlichen Spielweise nach dem Platzverweis dann aber auch in die Karten gespielt.“

Die Eisbachtaler legten mit frühem, aggressivem Pressing vor, was gepaart mit langen Bällen hinter die Abwehrkette Speyer immer wieder vor arge Probleme stellte. Während Lukas Reitz zunächst nach einem schnell ausgeführten Freistoß den Ball im Strafraum knapp am langen Pfosten vorbeischob (6.), machte es der Wilsenröther wenig später besser: Bei einer Hereingabe von Lukas Tuchscherer von links spitzelte der mitgelaufene Reitz den Ball an Schlussmann Robin Albert Schneider vorbei ins Netz (7.). Luis Hesse erhöhte fünf Minuten später auf 2:0 vom Elfmeterpunkt. Die Vorentscheidung verpasste erneut Lukas Reitz nach einem bilderbuchmäßigen Konter.

„Wir hätten sicher 4:0 bis 5:0 führen können. Danach haben wir uns weniger bewegt, zu lange den Ball gehalten und wurden zu bequem. Wir hatten einfach gedacht, wir hätten es in der Tasche“, ärgerte sich Marco Reifenscheidt über die Schwächephase seiner Elf nach der Anfangsviertelstunde. Der FC war von jetzt auf gleich stärker geworden und schaffte es mit aggressivem Zweikampfverhalten am Rande der Legalität, den Eisbachtalern das Leben schwer zu machen. Während zunächst Julien Jubin an der Fußabwehr von Luka Tom Schuhmacher (16.) noch scheiterte, kamen die Domstädter zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer: Ein Schuss von Abdullah Uzunhasanoglu fälschte Lennard Plum ins eigene Tor ab (21.). Baris Barut (23.) und Julien Jubin (34.) verpassten mit Hundertprozentigen den Ausgleich, ehe FC-Keeper Schneider mit seiner Tätlichkeit seiner Elf einen Bärendienst erwies.

Nach der Halbzeit spielten die „Eisbären“ bis zur 90. Minute konzentriert und schraubte das Ergebnis noch bis auf 7:1 in die Höhe. Marc Tautz (65.), Max Hannappel (74.) und Takuya Kakui (87.) brauchten jeweils im Fünfer nur noch den Fuß hinzuhalten. Beim zwischenzeitlichen 6:1 von Moritz Hannappel spitzelte der Girkenröther dem nicht zu beneidenden Ersatztorwart Valentin Heß den Ball vom Fuß (79.). „Wir haben einfach viel richtig gemacht und wichtige Punkte geholt“, freute sich Marco Reifenscheidt. ANDREAS EGENOLF

Eisbachtal: Schuhmacher, Wieland-Omotezako (68. Lauer), Heene, Plum, Hesse, Olbrich, Tautz (76. Hismani), Kakui, Tuchscherer, Stahlhofen (60. Max Hannappel), Reitz (71. Moritz Hannappel) – SR: Marx (Heusweiler) – Zuschauer: 150 – Tore: 0:1 Lukas Reitz (7.), 0:2 Luis Hesse (12., FE), 1:2 Lennard Plum (21., ET), 1:3 Luis Hesse (52.), 1:4 Marc Tautz (65.), 1:5 Max Hannappel (74.), 1:6 Moritz Hannappel (79.), 1:7 Takuya Kakui (87.) – Rot: Robin Albert Schneider (Speyer/45./Tätlichkeit).

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