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Eisbachtal: Wer den Faden verliert, braucht Lukas Reitz

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Von: Marion Morello

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Eisbachtals Kapitän Max Olbrich (rechts) fuhr mit seinem Team einen lange Zeit ungefährdeten 5:1-Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Speyer um Phill Parker Pagna (links) ein.
Eisbachtals Kapitän Max Olbrich (rechts) fuhr mit seinem Team einen lange Zeit ungefährdeten 5:1-Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Speyer um Phill Parker Pagna (links) ein. © Andreas Egenolf

Die Eisbachtaler Sportfreunde haben es in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar weiterhin in der eigenen Hand, den Klassenerhalt zu sichern. Zuhause gewannen die Westerwälder gegen Schlusslicht FC Speyer mit 5:1 (2:0).

VON ANDREAS EGENOLF

„Es war eine verdiente Niederlage. Wenn die Eisbachtaler in der ersten Halbzeit ihre Chancen machen, dann gibt das ein Schützenfest“, gestand Gästetrainer Uwe Gaßner unumwunden. Sein Eisbachtaler Kollege Marco Reifenscheidt sah das ähnlich: „Es war von der Tabelle her ein Pflichtsieg. Wir haben aber trotzdem gegen eine Mannschaft gekämpft, die auch Fußball spielen kann, wenn man sie lässt.“

Die Eisbachtaler hatten sich von Beginn an Chance um Chance erarbeitet, was fehlte war lange Zeit die Belohnung. Entweder stand bei den elf Torchancen allein in Halbzeit eins der glänzend aufgelegte FC-Torwart Valentin Hess mit einem starken Reflex im Weg, oder die Abschlüsse der „Eisbären“ gingen hauchzart am Torgestänge vorbei.

Nach 29 Minuten endlich die Erlösung: Moritz Hannappel nahm sich von der Strafraumkante ein Herz und donnerte den Ball humorlos in den Winkel. Der Girkenröther war es dann auch, der für den 2:0-Pausenstand verantwortlich zeichnete: Einen Abpraller von FC-Keeper Valentin Hess, der eine Hereingabe von Jonah Arnolds abgewehrt hatte, drückte der 26-Jährige über die Linie (43.)

Nach dem Wiederanpfiff legte Jonah Arnolds per Lupfer aus spitzem Winkel zwar den dritten Treffer nach (54.), doch hiernach verloren die Sportfreunde rund zehn Minuten etwas den Faden. Mehr als der Speyerer-Ehrentreffer durch Julien Jubin, der nach einer schnellen Umschaltaktion der Speyerer aus abseitsverdächtiger Position traf (59.), gelang den Domstädtern jedoch nicht, was FC-Coach Uwe Gaßner nur kurz hadern ließ nach dem Schlusspfiff: „Wenn wir das zweite Tor machen, weiß ich nicht, was passiert wäre. Es wäre aber auch nicht verdient gewesen.“

Dass die „Eisbären“ wieder zu ihrem Spiel fanden, war der Einwechslung von Lukas Reitz zu verdanken, wonach sich die Sportfreunde wieder mehr Torchancen erarbeiteten. Eine Bilderbuchkombination, ausgehend vom Wilsenröther, über Jonah Arnolds, musste letztlich Marc Tautz am langen Pfosten nur noch über die verwaiste Torlinie drücken (72.), während Jonah Arnolds per wuchtigem Winkel-Knaller (69.) endgültig den Sack zuschnürte.

Eisbachtal: Kremer – Kleinmann, Heene, Brühl – Tautz, Olbrich, Wieland-Omotezako, Tuchscherer (83. Plum) – Kakui, Moritz Hannappel (69. Reitz), Arnolds - Speyer: Heß – Pagna, Pacaj (13. Igbokwe), Lee, Wekesser – Blasczyk, Avci, Kopf, Gass (65. Schattner) – Zuch, Jubin (75. Uzunhasanoglu) – SR: Dündar (Oberbexbach) – Tore: 1:0, 2:0 beide Moritz Hannappel (29., 43.), 3:0 Jonah Arnolds (54.), 3:1 Julien Jubin (59.), 4:1 Marc Tautz (72.), 5:1 Jonah Arnolds (79.) – Zuschauer: 200.

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