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Am Boden zerstört: Steffen Meuer und seine Eisbachtaler.

Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

Eisbachtaler 1:2 vor Geisterkulisse

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Die Eisbachtaler Sportfreunde haben am Dienstagabend das Nachholspiel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar beim FC Arminia Ludwigshafen mit 1:2 verloren.

FC Arminia Ludwigshafen – Eisbachtaler Sportfreunde 2:1 (1:0). Viele Tore waren beim Aufeinandertreffen der beiden sturmschwächsten Teams der Liga eigentlich nicht zu erwarten gewesen. Allerdings brauchten sowohl die Arminen als auch die Westerwälder dringend Punkte, die „Eisbären“ sogar noch ein bisschen dringender. Der FCA versuchte es zunächst mit Chip-Bällen über die SFE-Kette und war damit durchaus gefährlich. Es dauerte aber geschlagene 18 Minuten, bis sich der Pulsschlag der wenigen Zuschauer leicht erhöhte, als die Sportfreunde im 16er den Ball nicht geklärt bekamen und zwei lauernde Ludwigshafener aus kürzester Distanz zum Abschluss kamen. Da hatten die Eisbachtaler Glück. 

Nach vorne blieb bei den Sportfreunden vieles Stückwerk. Zu ängstlich, zu zaghaft, zu unentschlossen und vor allem zu ungenau gingen sie zu Werke. Bei einem Konter der Arminia hielt Julian Hannappel im letzten Moment den rettenden Fuß dazwischen, sonst hätte Ludwigshafen geführt. Der FCA wollte vor der Pause noch das Tor. Die Sportfreunde hatten heikle Situationen zu überstehen und liefen bei eigenen Kontern oftmals leichtfertig ins Abseits oder gerieten durch ihren Übereifer ins Straucheln. Bingo: Zwei Minuten vor der Pause zirkelten die Pfälzer einen Ball in die Spitze, wo Piero Adragna mitgelaufen war und zum 1:0 einköpfte (43.). 

Die zweiten 45 Minuten. Ein langer Ball landete beim freigelaufenen David Quandel, der per Direktannahme den Ausgleich markierte (48.). Gegenüber musste sich Johann Heinz bei einem Schuss aus halbrechter Position ganz lang machen. Der Wilsenröther Lukas Reitz, nach der Pause für Vrella ins Spiel gekommen, hatte das 2:1 auf dem Stiefel; Keeper Jäger rettete in höchster Not. 

Besser machte es auf der Gegenseite Daniel Gulde, der den Elan der stärker werdenden Eisbachtaler mit dem Treffer zum 2:1 erstickte (59.) – Johann Heinz hatte ihm den Ball auf dem Silbertablett serviert. Nico Pantano zwang den SFE-Keeper kurz darauf dazu, sich ganz lang zu machen und zur Ecke zu klären, die einmal mehr für höchste Gefahr im zerstreuten Eisbachtaler Abwehrzentrum sorgte. 

Die Sportfreunde mühten sich, drückten jetzt. Lukas Reitz hätte am Fünferrand besser selbst geschossen, als noch einmal quer zu legen (87.). Die Arminia zitterte ihren Sieg ins Ziel. 

Ludwigshafen: Jäger, Adragna, Mohamed (90.+1 Mbonisi), Pantano, Herchenhan, Braun (88. Jung), Prokop, Höhn, Evrard, Gulde (77. Haxhija), Ehmann – Eisbachtal: Heinz, Vrella (46. Reitz), Kleinmann, Hundhammer, Quandel (62. Duchscherer), Tautz, Leber (53. Brühl), Meuer, Stahlhofen, Julian Hannappel, Jonas Hannappel – SR: Niebergall (FSV Jägersburg) – Tore: 1:0 Piero Adragna (43.), 1:1 David Quandel (48.), 2:1 Daniel Gulde (59.) – Zuschauer: 175.

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