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Sieht Rot im Salmtal: Maximilian Hannappel (Sportfreunde Eisbachtal, links).

Fußball-Rheinlandliga

Eisbachtals teuer erkaufter Sieg

Die Eisbachtaler Sportfreunde haben nach dem 3:1-Sieg beim bisherigen Tabellenzwölften, FSV Salmrohr, nicht nur einen weiteren Erfolg verbucht, sondern auch Rang zwei in der Fußball-Rheinlandliga gefestigt. Noch ein Spiel steht vor der Winterpause für die Sportfreunde aus: am kommenden Samstag, 8. Dezember, 16 Uhr, gegen den SV Windhagen.

FSV Salmrohr – Eisbachtaler Sportfreunde 1:3 (0:2). Den Sieg haben sich die Eisbachtaler teuer erkauft. Mit Robin Müller (Gehirnerschütterung) und Steffen Meuer (Beinverletzung) mussten gleich zwei Spieler des Meisterschaftsaspiranten in der Anfangsphase verletzt gegen Marc Tautz und Masaya Omotezako ausgewechselt werden. Sie waren die Opfer eines stets hektischen und emotional aufgeladenen Spiels, in dem die Eisbachtaler die klar bessere Mannschaft war. Lukas Reitz war es, der nach vier Minuten die Salmrohrer Abwehr schlecht aussehen ließ und das 1:0 markierte. 

Kurz vor seiner Verletzung traf auch noch Steffen Meurer mit seinem 14. Saisontor. Die Westerwälder hatten den FSV locker im Griff und ließen sich nicht von der aufkeimenden Hektik der Salmrohrer anstecken. Zügel schleifen lassen, war am Samstag schon gar nicht angesagt, und selbst nach dem 1:2 hieß die Eisbachtaler Parole: „Angriff“. Belohnt wurde diese Einstellung mit dem 3:1-Siegtreffer durch Marc Tautz, der einen Konter sauber abschloss. 

Fünf Minuten nach diesem Treffer gab es den dritten Nackenschlag für die Sportfreunde. Als sich im Mittelkreis ein Salmrohrer Spieler scheinbar vor Schmerz krümmte, gab es zunächst eine Rudelbildung, und Eisbachtals erst eingewechselter Stürmer Robin Stahlhofen und Salmrohrs Kai Bernard durften nach 75 Minuten mit „Rot“ bestraft früher duschen gehen. 

Eisbachtal spielte nun vorsichtiger, musste jedoch eine Minute vor Schluss erneut eine Rote Karte gegen Maximilian Hannappel verkraften – nach einem Foulspiel, für das nach Meinung von Uwe Quirmbach (geschäftsführender Vorstand) die Gelbe Karte vertretbar gewesen wäre. Alles in allem war Quirmbach vor dem letzten Hinrundenspieltag kommendes Wochenende mit der Hinrunde und dem sicheren zweiten Tabellenplatz sehr zufrieden. „Dafür gönnen wir uns heute noch ein paar Bierchen“, sagte der sichtlich gut gelaunte Nentershäuser.

Salmrohr: Popescu, Sirkovic, Bohr, Dingels, Backes, Düpre, Abend, Bernard, Schädler, Toppmöller, Almeida – Eisbachtal: Erbse, Kleinmann, Hundhammer, Reitz (75. Stahlhofen), Olbrich, Maximillian Hannappel, Ernet, Müller (7. Tautz), Meuer (17. Hasegawa), Jonas Hannappel, Omotezako – Tore: 0:1 Lukas Reitz (4.), 0:2 Steffen Meuer (7.), 1:2 Nico Toppmöller 60), 1:3 Marc Tautz (70.) –Zuschauer: 200.

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