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Steht mit seinen Eisbachtaler Sportfreunden im Viertelfinale des Rheinlandpokal-Wettbewerbs: Andreas Hundhammer.

Fußball-Rheinlandpokal

"Eisbären" zittern sich ins Viertelfinale

Die Eisbachtaler Sportfreunde stehen das fünfte Jahr in Serie im Viertelfinale des Fußball-Rheinlandpokal-Wettbewerbs. Ein Patzer der Heimelf kurz vor Schluss musste herhalten, damit der Oberligist beim FSV Trier-Tarforst mit 2:1 (1:1) als Sieger vom Platz gehen durfte.

Die „Eisbären“ hatten den besseren Start erwischt: Nach zwölf Minuten nahm sich David Quandel aus 25 Metern ein Herz und hämmerte den Ball per Aufsetzer ins Tarforster Tor. Doch nach rund einer halben Stunde fiel der plötzliche Ausgleich: Nach einem Ballverlust auf der rechten Eisbachtaler Abwehrseite flankte Mark Picko maßgenau in die Mitte, wo Luca Sasso-Sant den Ball aus sechs Metern freistehend nur noch über die Linie drücken musste (29.).

Ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams war nicht erkennbar, denn Rheinlandligist Tarforst spielte aufopferungsvoll mit, während es dem Oberligisten aus Nentershausen an wirklich zwingenden Situationen mangelte. Die beste Chance im zweiten Abschnitt vergab Steffen Meuer, der nach einem weiten Ball von Johann Heinz aus 20 Metern das Spielgerät an die Unterkante setzte (67.). Als in der umkämpften Partie schon vieles auf eine Verlängerung hindeutete, entschied ein doppelter Abwehrfehler der Tarforster Defensive die Begegnung: Ein FSV-Verteidiger unterschätzte eine lange Flanke und übersah in seinem Rücken den eingewechselten Gabriel Leber. Den Ball fing Tarforsts Schlussmann Yunus Akgül zwar ab, doch im selben Moment ließ er die Kugel wieder fallen, so dass Gabriel Leber zum umjubelten Eisbachtaler Siegtor einschob (90.+2). Gut eine Minute zuvor hatte David Quandel die Vorentscheidung für die Westerwälder verpasst, als er freistehend den Ball nur ans Außennetz setzte (90.+1).

„Der Gegner hat sicherlich eine gute Leistung für einen Rheinlandligisten gebracht“, zollte Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt nach dem Schlusspfiff Respekt. Nach dem glücklichen Auswärtssieg in Trier-Tarforst wartet für die Eisbachtaler im Viertelfinale am Dienstag/Mittwoch, 12./13. November, eine Reise zum Liga-Primus der Bezirksliga Ost, VfB Linz, der überraschend Rheinlandliga-Tabellenführer TSV Emmelshausen mit 2:1 (0:1) aus dem Rennen warf. sfe

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