+
Riana Eisenmenger in Aktion.

Reitsport

Niederzeuzheimer Nachwuchsreiterin  Riana Eisenmenger "rockt" Aachen

  • schließen

Riana Eisenmenger, eines der „Aushängeschilder“ des RuF Niederzeuzheim, und der Kirberger Felix Müller waren in der Reitsport-Stadt Aachen unterwegs.

Die 19-jährige Riana Eisenmenger vom RuF Niederzeuzheim gewann beim Aachener Jumping-Youngstar mit der von Eisenmengers selbst gezogenen Stute Coralie den „Preis des Clubs Deutscher Springreiter im Deutschen Reit- und Fahrverband“. In dem S**-Springen mit Stechen um den Sieg verwies sie mit dem Ergebnis 4.00/35,68 Jannes Göhlfennen (4.00/37,17) und Hannah Schleef (4.00/39,21) auf die nächsten Plätze. Tags darauf hatte Riana Eisenmenger beim „Großen Preis der Aachener Bank“ nicht noch einmal das Glück auf ihrer Seite. Mit zwei Springfehlern vermochte sie sich nicht zu platzieren. Der Kirberger Felix Müller, der als zweiter Nachwuchsreiter des Bezirksreiterbundes „Lahn-Taunus“ in Aachen startete, platzierte sich mit Menthol in zwei Prüfungen.

Das „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“ ist ein Nachwuchsturnier für Springreiter in den Altersklassen Ponyreiter (bis 16 Jahre), Children (bis 14 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) sowie Junge Reiter (bis 21 Jahre). Rund 200 Sportler waren mit 300 Pferden erwartet worden. Zu den deutschen Startern gesellten sich auch in diesem Jahr wieder junge Sportler aus verschiedenen Ländern Europas. Ausgetragen wird das Turnier in der Albert-Vahle-Halle auf dem traditionsreichen CHIO-Gelände, die 1100 Zuschauern Platz bietet.

Am Start waren auch Emilia Löser vom TuS Niederneisen mit Lesodero und Gerril Flücken vom RV Montabaur-Horressen mit Canberra. Beide vermochten sich jedoch im S**-Springen nicht zu platzieren.

Gegründet wurde das Festival 1991 vom ehemaligen Aachener Nationenpreisreiter Willibert Mehlkopf, der das Turnier nach seinem Erfolgspferd Salut benannte. Turnierdirektoren sind Willibert Mehlkopf, Rolf-Peter Fuß (Geschäftsführer Pferdesportverband Rheinland) und der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman.

Einige namhafte Reiter, die längst den Sprung ins Profilager geschafft haben, sind in ihrer Jugend beim Salut-Festival Aachen gestartet. So Marcus Ehning, Christian Ahlmann und Toni Hassmann. Die Sportler kämpfen in rund 20 Prüfungen um rund 40 000 Euro Preisgeld, der Gesamtetat beträgt rund 70 000 Euro. Für das Turnier arbeiten 75 Mitarbeiter. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare