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Eiskalte Dorndorfer „kochen“ den VfR 07 ab

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Von: Marion Morello

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Duell auf dem Stephanshügel mit dem Dorndorfer Franjo Tuzlak (links) und Jonas Lumoneka vom VfR 07 Limburg.
Duell auf dem Stephanshügel mit dem Dorndorfer Franjo Tuzlak (links) und Jonas Lumoneka vom VfR 07 Limburg. © Patrick Jahn

Im zweiten Halbfinale des Fußball-Kreispokal-Wettbewerbs hat der designierte Gruppenliga-Meister FC Dorndorf beim Kreisoberliga-Tabellenführer, VfR 07 Limburg, mit 3:0 die Oberhand behalten.

VON PATRICK JAHN

Durch den standesgemäßen Sieg, der nur in den ersten 20 Minuten auf der Kippe gestanden hatte, freut sich das Team von Spielertrainer Florian Hammel nun auf das Finale. An Christi Himmelfahrt (26. Mai) kommt es auf der Sportanlage des VfL Eschhofen zum Aufeinandertreffen mit dem SV Rot-Weiß Hadamar (Anstoß: 16 Uhr).

VfR 07 Limburg – FC Dorndorf 0:3 (0:2). Durch die Tatsache, dass Limburgs etatmäßiger Keeper, Maximilian Jung, am letzten Sonntag die Rote Karte gesehen hatte, stand mit Youness Badi ein gelernter Feldspieler zwischen den Pfosten – zweifelsfrei eine erkennbare Hypothek, auch wenn Badi seine Sache bis auf eine Ausnahme ordentlich meisterte. Beide Mannschaften hatten nach zwölf Minuten jeweils einen Warnschuss abgegeben: Ajmir Koochi schloss aus 16 Metern etwas zu zentral ab (11.), und Markus Neugebauers 18-Meter-Schuss zischte um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei (12.).

Der „Underdog“ spielte ordentlich mit, war auch ebenbürtig, bekam dann aber Dorndorfs gnadenlose Effektivität zu spüren. Thomas Wilhelmy nagelte das Spielgerät aus 25 Metern Entfernung halbhoch ins rechte Eck – 0:1, ein Traumtor (20.). Als 07-Schlussmann Badi nur 180 Sekunden später ein Fehler unterlaufen war, stand es 0:2 – Florian Kröner war der Nutznießer (23.). Ein herber Schlag für weiter hoch motiviert zu Werke gehende Domstädter, die kurz vor der Pause eigentlich hätten verkürzen müssen, doch Florian Hammel parierte gegen André Nemirowitsch stark (45.).

Bald nach Wiederbeginn war die Messe gelesen. Thomas Wilhelmy bediente Mohamed Zouaoui, der kompromisslos zum 0:3 ins linke Eck vollstreckte (54.). In der Folge gab sich der Kreisoberliga-Spitzenreiter weiterhin nicht auf, wirkte zuweilen in einem giftiger werdenden Treiben aber etwas übermotiviert, was sich in zwei Zeitstrafen gegen Markus Neugebauer und Soltan Qurbani widerspiegelte. Der FCD hatte alles im Griff, versäumte aber den Ausbau der klaren Führung.

In den Schlussminuten war Limburg dem Ehrentreffer, der sicher verdient gewesen wäre, zweimal nahe: Leon Gering war nach starkem Malicha-Pass frei durch, fand in Florian Hammel aber seinen Meister (84.), und auch bei einem strammen Schuss von Simon Neugebauer war der Schlussmann zur Stelle (90.). Im Endeffekt spielte der Favorit die Partie aber sicher und vollauf verdient Richtung Finale herunter.

Limburg: Badi, Weis, Lumoneka, S. Neugebauer, Catovic, M. Neugebauer, Nemirowitsch, Tesfai, Janke, Qurbani, Behlau (Malicha, Koochi, Gering) – Dorndorf: Hammel, Mansur, Kunz, M. Schneider, Park, Wilhelmy, Zouaoui, Tuzlak, Hindic, Koochi, Kröner (Jede, Parisi, Vogt) – SR: Felix Schwarz (Selters) – Tore: 0:1 Thomas Wilhelmy (20.), 0:2 Florian Kröner (23.), 0:3 Mohamed Zouaoui (54.) – Zeitstrafen: Markus Neugebauer (L./71.), Soltan Qurbani (L./76) – Zuschauer: 250.

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