+
Mit Manuel Rott (links) und Samet Aslan (Mitte) muss sich Eisbachtals Marc Tautz (rechts) in dieser Szene gleich mit zwei Linzern abrackern.

Fußball-Rheinlandpokal-Viertelfinale

Eiskalte "Eisbären" mit Halbfinal-Hattrick

Nach der Talfahrt in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar haben die Sportfreunde Eisbachtal zumindest im Fußball-Rheinlandpokal-Wettbewerb ein Erfolgserlebnis feiern dürfen: Die Elf um Trainer Marco Reifenscheidt gewann im Viertelfinale bei Bezirksligist VfB Linz mit 6:0 (3:0) und steht damit das dritte Mal in Folge im Rheinlandpokal-Halbfinale.

Das Ergebnis klingt am Ende allerdings deutlicher, als es die Partie in Linz wirklich war. Im Gegensatz zum Liga-Alltag zeigten sich die „Eisbären“ auf dem Kunstrasen hoch oben über dem Rhein effektiv im Ausnutzen ihrer Chancen. Gleich mit der ersten Gelegenheit des Spiels gingen sie auf dem Kaiserberg in Front: Nach einem Fehler von VfB-Verteidiger Leonor Tolaj scheiterten die Eisbachtaler zunächst an Keeper Jan Lück und dem Pfosten, ehe David Quandel den zweiten Abpraller ins Netz knallte (5.). 

Nach 15 Minuten legte dann Robin Stahlhofen nach, der nach einem Konter über die rechte Seite von David Quandel in Szene gesetzt worden war. Linz spielte in der Folge munter mit, doch vor dem Sportfreunde-Tor fehlte es dem VfB an zwingenden Möglichkeiten. Die hatten wiederum die Westerwälder, die an diesem Tag eiskalt zuschlugen: Robin Stahlhofen erhöhte aus 18 Metern mit einem sehenswerten Abschluss – halb Schlenzer, halb Schuss – zum 3:0, woran sich nichts mehr ändern sollte bis zu Halbzeit. 

„Linz hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Gerade nach vorne hin haben sie sehr gute Aktionen gezeigt und waren gefährlich. Da müssen wir uns bei Johann Heinz bedanken, dass er den Kasten sauber gehalten hat“, lobte Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt den VfB nach der Partie, der nach der Pause bei gleich drei Hundertprozentigen am starken SFE-Schlussmann Johann Heinz gescheitert war (49., 50., 52.). 

Die Eisbachtaler taten ihrerseits lange Zeit nur noch das Nötigste, was allerdings zu drei weiteren Treffern von David Quandel (55.), Steffen Meuer (78.) und dem eingewechselten Julius Duchscherer (83.) führte. „Ich denke, wir sind verdient ins Halbfinale eingezogen, auch wenn am Ende das Ergebnis vielleicht zu hoch ausfällt“, bilanzierte Marco Reifenscheidt, auf dessen Team im Frühjahr 2020 im Rheinlandpokal-Halbfinale ein Auswärtsspiel beim Sieger der Partie FV Engers gegen Eintracht Trier (heute, 19.30 Uhr) wartet.  sfe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare