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Einen schweren Stand hat der Kinzenbacher Enes Düzenli gegen die Zeilsheimer Alexander Scholz (links) und Raffael Grigorian.

Verbandsliga Mitta

Zeilsheim siegt mit einiger Mühe und auch mit Glück im Verfolgerduell

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  • Romina Kunze
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Der SV Zeilsheim hat den zweiten Tabellenplatz übernommen. Nach wie vor gibt es aber fünf Anwärter auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Der SV Zeilsheim gewann das Verfolgerduell in der Fußball-Verbandsliga Mitte, Germania Schwanheims letztes Aufgebot verlor beim Tabellenvorletzten.

SV Zeilsheim – SG Kinzenbach 2:0 (1:0). – Zeilsheim startete optimal: Gästekeeper Mustafa Yaman ließ einen harmlosen Schuss von Neuzugang Riki Harakawa abprallen, im anschließenden Kampf um den Ball kam Josef Sultani zu Fall, es gab Elfmeter. Raffael Grigorian verwandelte eiskalt (3.). Auch in der Folgezeit bekam Kinzenbach partout kein Bein auf den Boden und schwächte sich nach gut einer halben Stunde noch selbst: Kapitän Tommy Ried sah nach einem überharten Einsteigen gegen Verteidiger Sebastian Weigand glatt „Rot“ (31.). „Ich denke, die Rote Karte kann man geben, es war aber keine spielentscheidende Szene“, kommentierte Zeilsheims Präsident Peter Strauch den Platzverweis. „Es ist aber nicht so, dass Kinzenbach dadurch abgebaut und wir sie überrannt hätten.“ Nach der Pause kamen die Gäste mutiger aus der Kabine und zu einer Vielzahl guter Möglichkeiten: Yannik Mohr schoss aus der Distanz drüber (48.), Max Mohr setzte einen Freistoß ans Lattenkreuz (52.) und Sebastian Schadeberg verfehlte ebenfalls nur knapp (78.). Und Mirco Geisler traf auch nur den Pfosten (78.). Der Ausgleich wäre durchaus verdient gewesen, doch stattdessen fiel in der Nachspielzeit das 2:0. Der eingewechselte Dillon Fusohene bediente Hirakawa, der zum Endstand einschoss. „Am Ende zählt das Ergebnis“, so Strauch nüchtern.

TSV Bicken – Germania Schwanheim 2:1 (0:0). – Verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle von etlichen Stammspielern, dazu einige Sperren, zwangen Tomas Pelayo dazu, eine halbe A-Jugend auf den Platz zu schicken. „Der letzte Ausfall war der von Karim Kuac wegen eines Bänderrisses im Training“, schilderte der Gästecoach. So mussten die U19-Verteidiger Aryan Assar und Ivan Samardzic in der ungewohnten Innenverteidigung spielen. Im Tor stand Reserve-Keeper Nicolas Stilger, und mit Nick Fiege (Außenverteidiger), Timur Arizoy (defensives Mittelfeld) und Orkan Bicakkiran (Sturm) gaben weitere drei junge Spieler ihr Debüt in der sechsten Liga. „Wir haben es im 4-4-2-System eigentlich gut gemacht“, lobte Pelayo seinen zusammengewürfelten Haufen. Direkt nach Wiederbeginn gingen die Gastgeber in Führung. Boris Vidovic schloss einen Konter erfolgreich ab (47.). „Der Knackpunkt war aber das 2:0“, stellte Pelayo klar. Eine hohe Flanke wähnte die komplette Schwanheimer Defensive im Toraus. „Leider haben alle, inklusive unseres Torwarts, aufgehört zu spielen“, ärgerte sich der Gästecoach. Nutznießer war Tomas Kager, der den Ball über die Linie drückte (76.). Vladimir Bogdanovic konnte erst in der Nachspielzeit noch verkürzen (90.+4.).

(rku,awo)

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