Sie üben sich emsig im Dribbeln, Werfen und Fangen: die Neulinge bei der HSG Eschhofen/Steeden.
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Sie üben sich emsig im Dribbeln, Werfen und Fangen: die Neulinge bei der HSG Eschhofen/Steeden.

Handball

Entgegen dem Trend: Boom bei der HSG Eschhofen/Steeden

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Gerade hat die eine Trainingsgruppe ihre sieben Sachen gepackt und die Halle verlassen, da wartet der nächste Jahrgang bereits ungeduldig vor der Tür. Bei der HSG Eschhofen/Steeden ist der Handball-Trainingsbetrieb wieder in vollem Gange.

Nach anfänglichen Einheiten unter freiem Himmel auf dem angrenzenden Sportplatz haben die Nachwuchsballwerfer Mitte Juni ihr Domizil wieder in gewohnter Umgebung bezogen. Es herrscht reger Betrieb in der Halle – mehr als einige befürchtet hatten, die in der Pandemie gerade für die Hallensportarten eine große Gefahr sahen. „Wir können fast sagen, dass wir Stand jetzt gestärkt aus Corona herausgekommen sind. Das hat mich selbst überrascht“, gesteht HSG-Jugendleiter und -Trainer Achim Schenk.

Im kompletten Jugendbereich gab es in der zurückliegenden Zeit lediglich zwei, drei Abmeldungen. Riesig fällt dagegen die Zahl der Neulinge aus, die derzeit ihre ersten Handball-Gehversuche unternehmen, ins Prellen, Zweikampfverhalten und den Torwurf hineinschnuppern und voller Eifer bei der Sache sind. Vor allem bei den Minis ist der Zulauf groß: Die HSG begrüßt um die 40 neue Kinder der Jahrgänge 2015 und 2017. Schenk leitet daraus ab und spürt auch im Training: „Die Kinder wollen Bewegung. Diese Entwicklung bei uns ist sehr positiv und fällt genau entgegensetzt zu weit verbreiteten Ängsten aus.“

Die Aktivitäten des Vereins, wie zum Beispiel Handball-AGs an Schulen in Limburg und Dauborn oder Handball-Feriencamps machen sich spürbar bemerkbar. „Viele unserer Spieler bringen immer wieder Freunde mit, die sich im Handball ausprobieren wollen und dann relativ schnell selbst auf der Platte stehen“, berichtet der Jugendleiter aus dem Trainingsalltag.

Das schlägt sich in der Zahl der gemeldeten Mannschaften nieder: In den vergangenen zwei, drei Jahren steigerte die HSG Eschhofen/Steeden ihre im Spielbetrieb beteiligten Teams von fünf auf zehn. „Wir werden unseren Weg weitergehen und wollen vor allem im Mädchenbereich weiter forcieren“, kündigt Achim Schenk an. Aktuell werden zum Beispiel eine weibliche D- (Jahrgänge 2009 und 2010) und E-Jugend (Jahrgänge 2011 und 2012) neu ins Rennen geschickt.

Kinder und Jugendliche, die an einem Schnuppertraining Interesse haben, können sich mit Jugendleiter Achim Schenk in Verbindung setzen; E-Mail: schenk.achim@web.de, Telefon: 01 76 - 10 01 29 08. RENE WEISS

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