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Funktionäre und Offizielle freuen sich mit, aber im Mittelpunkt steht natürlich die erfolgreiche Mannschaft der ?Roten?.

Hallencup der Frankfurter Sparkasse

Rot-Weiss Frankfurt stellt schon zum neunten Mal den U19-Stadtmeister

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Einmal mehr ist der Nachwuchs der „Roten“ in der Halle nicht zu stoppen.

Die A-Jugendfußballer von Rot-Weiss Frankfurt haben bereits zum neunten Mal den U19-Hallencup der Frankfurter Sparkasse gewonnen und wurden somit erneut als inoffizieller „Hallen-Stadtmeister“ geehrt. Die U19-Bundesligisten Eintracht und FSV Frankfurt waren wie so oft nicht am Start. Im Finale gegen den Gruppenligisten TuS Makkabi hatte der Seriensieger bei der 21. Auflage des Turniers allerdings ein dickes Brett zu bohren und kam erst 42 Sekunden vor Schluss zum erlösenden 1:0.

Acht Mannschaften hatten sich bereits im Dezember in vier Qualifikationsturnieren ihren Startplatz gesichert und waren am Sonntagmorgen in der Sporthalle des Haus Nidda in Bonames in zwei Gruppen zur Endrunde angetreten. Und dort erreichten die beiden späteren Finalisten jeweils die maximale Ausbeute von neun Punkten, wobei sich auch die unterklassigen Teams achtbar aus der Affäre zogen. So unterlagen die Kreisligisten SV Blau-Gelb (2:3) und Germania Ginnheim (1:2) dem Hessenligisten Rot-Weiss nur knapp. Und der FC Gudesding, der in der rangniedrigsten Kreisklasse Tabellenführer ist, siegte zum Auftakt gegen die eine Liga höher spielende Mannschaft von Germania Enkheim mit 5:2. Ins Halbfinale zogen in Gruppe A aber der TuS Nieder-Eschbach aus der Kreisliga und der TuS Makkabi als Gruppenligist ein.

In der Gruppe zwei blieb Verbandsligist SG Bornheim/Grün-Weiß auf der Strecke – unter anderem nach einem 2:6 gegen Rot-Weiss im torreichsten Gruppenspiel. Blau-Gelb sicherte sich mit einem 2:2 gegen Ginnheim nach zweimaligem Rückstand im letzten Vorrundenspiel noch den Halbfinaleinzug.

In der Vorschlussrunde traf dann zunächst Makkabi auf Blau-Gelb und ein Klassenunterschied war zwischen dem Kreisliga-Spitzenreiter und dem Gruppenliga-Fünften nicht wirklich zu erkennen. Aber Makkabi hatte mit Niko Raimondi den überragenden Spieler dieser Partie in seinen Reihen. Nach ausgeglichenem Beginn ging Blau-Gelb zwar durch Momar Diouf mit 2:1 in Führung (8.), aber Raimondi glich erst aus (11.) und leitete dann mit einem gefühlvollen Schlenzer in den Rücken der Abwehr auch den Siegtreffer ein (13.).

Im zweiten Halbfinale zwischen Rot-Weiss und Nieder-Eschbach sah man dann die drei Klassen Unterschied sehr wohl. Der Kreisligist konnte zwischenzeitlich durch Fabio Diasmeda auf 1:3 verkürzen und Torhüter Alessio Coppla einige Chancen zunichte machen, aber am Ende stillte Cherano Willeführ mit dem Treffer zum 10:1 den Hunger der „Roten“ nach einem zweistelligen Sieg.

Im Endspiel überraschte Makkabi den Favoriten dann mit einer Art „Ganzfeldpresse“, wie man sie sonst eher aus dem Basketball kennt. Rot-Weiss fiel dagegen reichlich wenig ein, doch die Geduld verlor der Hessenligist auch nicht, so dass es phasenweise regelrechte „Stehversuche“ gab – der Ball war häufig beim Torhüter der „Roten“, der aber oft lange warten musste, ehe er eine Anspielstation fand. Zwei, drei Mal versuchte Rot-Weiss nach Balleroberungen schnell umzuschalten und hatte seine bis dahin beste Gelegenheit bei einem Kopfball von Willeführ in der siebten Minute. Und dann konnte Makkabi den Ball einmal nicht festmachen und Rot-Weiss kam durch Seam Tesfazghi doch noch zum 1:0.

Neuauflage in 2020

„Wir haben eine unglückliche Endspiel-Niederlage für Makkabi gesehen, aber auch einen verdienten Sieger“, kommentierte das Dietrich Stein von der gastgebenden Frankfurter Sparkasse bei der anschließenden Siegerehrung. Er lobte außerdem die Fairness während es gesamten Turniers und versprach so auch gerne, dass es den Hallencup auch im kommenden Jahr wieder geben werde.

Und das freut sicher auch die Vereine, denn auch dann werden wieder 260 Euro an den Sieger, 160 Euro an den unterlegenen Finalisten, 130 Euro an die Halbfinalisten und 100 Euro an die übrigen Teilnehmer ausgeschüttet.

(rst)

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