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06.09.2015, Fussball, Gruppenliga, Eintracht Oberursel - SG Ober-Erlenbach. Mehmet Cetin (Trainer Oberursel). Foto: Heiko Rhode ***www.foto-rhode.de***

Fußball, Kreispokal

Erlebt Eintracht Oberursel die nächste Sternstunde?

Mit Vatanspor Bad Homburg hat der Kreisoberligist im Pokal einen „harten Brocken“ erwischt. Einen hohen Favoriten konnten Orschels Kicker schon besiegen.

Wenn Mehmet Cetin an das Viertelfinalspiel seiner Mannschaft im Kreispokal zurückdenkt, gerät er schon wieder ins Schwärmen. „Wir haben richtig geil gespielt: mutig und volles Rohr nach vorne“, lässt der Fußballtrainer von Kreisoberligist Eintracht Oberursel das 5:4 gegen Titelverteidiger Usinger TSG nochmals rekapitulieren. In jenem Spiel vor gut einem Monat seien die ersten vier Chancen alle reingegangen, und nachdem der Favorit das 4:0 egalisiert hatte, schoss postwendend Gerome Loew den Siegtreffer.

Am heutigen Mittwoch wird sich auf dem Sportplatz am Eschbachweg erneut ein Team vorstellen, dass zwei Spielklassen höher eingestuft ist. „Einen Verbandsligisten haben wir schon rausgekegelt“, sagt Cetin vor dem Anpfiff der Partie um 19.30 Uhr gegen den TSV Vatanspor Bad Homburg , „mal gucken, was diesmal geht.“

Cetin, schon in der siebten Saison beim SC Eintracht, braucht sich freilich nur die Tabelle der KOL anzuschauen beziehungsweise die meisten anderen Leistungen seiner Mannschaft ins Gedächtnis zu rufen, um realistisch zu bleiben. „Mit Vatanspor wird ein ganz anderes Kaliber bei uns spielen, und die werden keine Leute schonen“, meint der Oberurseler Trainer. Vielmehr rechnet er damit, dass der Verbandsliga-14. nach der 0:5-Klatsche bei RW Darmstadt auf Wiedergutmachung aus sein wird. Zur Stabilisierung der Defensive wird dem Außenseiter Allrounder Gazmend Grajcevci nicht zur Verfügung stehen, der sich beim 2:0 im Liga-Derby gegen den FV Stierstadt erneut am Oberschenkel verletzt hat.

„Unser Fokus liegt auf dem Sonntagsspiel gegen Schneidhain“, betont Cetin, in der KOL wolle der Tabellenzwölfte nicht noch weiter unten reinrutschen. Heiß auf das vorherige Pokalspiel ist der Trainer aber schon. Die letzte „Sternstunden-Saison“ erlebten die Eintracht-Verantwortlichen übrigens 2009, als die Mannschaft sogar im Finale stand und erst nach Verlängerung der SG Anspach mit 0:1 unterlag.

Ebenfalls mit Spannung erwartet wird das heutige Viertelfinale zwischen der SG Eintracht Feldberg und den SF Friedrichsdorf (20.15 Uhr, Kunstrasenplatz Oberems). Der A-Ligist konnte mit dem SV Seulberg (1:0) und dem FC Oberstedten (5:2 n. V.) schon zwei höherklassige Kontrahenten rauswerfen. Allerdings hat KOL-Titelfavorit Friedrichsdorf nunmehr acht Pflichtspiele in Serie gewonnen.

Die Pokalspiele am Donnerstag: 1. FC-TSG Königstein – FC Neu-Anspach (19.45 Uhr), SG Eschbach/Wernborn – EFC Kronberg (20 Uhr). rem

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