Erleichterung hier, Enttäuschung dort

Der SV Rot-Weiß Hadamar musste am Ende froh sein, dass der Aufsteiger aus Bad Vilbel in der ersten Halbzeit die Verunsicherung der Fürstenstädter nicht ausgenutzt hatte.

Der SV Rot-Weiß Hadamar musste am Ende froh sein, dass der Aufsteiger aus Bad Vilbel in der ersten Halbzeit die Verunsicherung der Fürstenstädter nicht ausgenutzt hatte. Im zweiten Durchgang waren es die Hadamarer, die sich in das Spiel hinein arbeiteten und am Ende der Sieger waren.

Hadamars Trainer Torsten Kierdorf war natürlich ob der drei Punkte erleichtert: „In der ersten Halbzeit waren wir sehr nervös, hatten viele Ballverluste und mussten froh sein, mit 0:0 in die Pause zu gehen. Dann aber haben wir den größeren Willen gezeigt und waren den Tick besser. Im Endeffekt ist es mir scheißegal, wie wir gewonnen haben. Sonst werden wir nach Niederlagen immer gelobt, heute hatten wir das Glück auf unserer Seite. Dennoch müssen wir uns alles hart erarbeiten.“

Bad Vilbels Coach Amir Mustafic war natürlich enttäuscht: „Aus meiner Sicht war es eine unnötige Niederlage. Wir belohnen uns einfach nicht für den Aufwand, den wir betreiben. In der ersten Hälfte waren wir aktiver und hätten ein oder zwei Tore machen können. Nach dem vermeidbaren 0:1 haben wir eine Reaktion gezeigt. Am Ende hatte das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient gehabt.“

(jah)

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