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Die Fans aus dem Main-Taunus-Kreis jubelten mit der deutschen Mannschaft in der Arena in Köln.

Handball-WM

Erst Public Viewing, dann die Reise nach Köln

Wie könnte es anders sein: Die Handballer von TuS Kriftel, der MSG und JSG Schwarzbach sind in diesen Tagen im Weltmeisterschafts-Fieber.

Kriftel - Schon am vergangenen Donnerstag fiel das Training für einige Krifteler Handball-Teams aus, stattdessen gab es ein Public Viewing in der Schwarzbachhalle beim Deutschland-Spiel gegen Serbien. Das wiederholten vor allem die Aktiven am Samstag bei der ersten Hauptrunden-Partie gegen Island.

Für das I-Tüpfelchen hatte allerdings B-Jugend-Trainer Stefan Raumer schon im vergangenen April gesorgt. Damals fragte er in einigen Jugend-Mannschaften an, ob Interesse an einem Handball-Tag zur Weltmeisterschaft bestehe. Die Nachfrage war so groß, dass er später noch einmal Karten nachordern musste. Und so machte sich am Samstagmorgen ein großer Krifteler und Hofheimer Tross in zwei Bussen sowie Privatautos auf den Weg nach Köln, um vier WM-Spiele zu sehen. Fast 100 Handballer aus dem Main-Taunus-Kreis besetzten fast einen gesamten Block in der Arena. Zum „Aufwärmen“ gab es Mazedonien gegen Russland, dann nutzten einige das Spiel Chile gegen Katar zu einem Ausflug in die Innenstadt.

Gut gestärkt mit Sauerbraten, „Himmel und Erde“ und Kölsch ging’s zu den Kracher-Spielen Frankreich gegen Spanien und Deutschland gegen Island. Die Delegation vom Schwarzbach trug mit Fahnen, Bannern, Schals, Trikots und einigen Lärm-Instrumenten zur prächtigen Stimmung und dem bunten Bild der fast 20 000 Zuschauer bei. Nur die Vuvuzelas durften nicht mit in die Halle. Und natürlich halfen auch sie, die Deutschen zum Sieg zu klatschen und zu brüllen. Auf der Rückfahrt zog Stefan Raumer schon eine prima Bilanz: „Es war ein geiles Event mit Euch“, schrieb er in die große Whats-App-Gruppe und schloss sie gleich darauf. Doch die nächste EM oder WM kommt bestimmt, da kann er sie dann wieder öffnen…

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