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Leonie Kaufmann (links) traf beim ersten Eddersheimer Saisonsieg fünf Mal.

Handball

Erste Punkte für Eddersheim II

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Die Handballerinnen der TSG Eddersheim haben in der Landesliga Mitte ihr erstes Spiel gewonnen. Dagegen gab es für die HSG Goldstein/Schwanheim und die FSG Vortaunus Niederlagen.

Die TSG Eddersheim II siegte im zweiten Spiel zum ersten Mal. Sie bezwang die HSG Anspach/Usingen mit 22:19. Die FSG Vortaunus verlor nach zwei Siegen bei der TSG Oberursel mit 14:21, die HSG Goldstein/Schwanheim mit 25:34 gegen die HSG Lumdatal.

TSG Eddersheim II – HSG Anspach/Usingen 22:19 (13:9). Für Trainer Henry Kaufmann war es ein merkwürdiges Spiel, obwohl seine Mannschaft mit einer 5:1-Führung gestartet war und die doppelte Manndeckung gegen sich gut ausgespielt hatte (8.). „Es war ein furchtbares Spiel, zumal die Schiedsrichter nichts dagegen getan haben, dass Anspach/Usingen das Tempo verschleppt hat“, erklärte der Trainer, „wir haben uns nach dem guten Start zurückfallen lassen und gedacht, dass es von alleine geht“. Vor allem nach der Pause war Kaufmann nicht zufrieden, als die Gäste bis auf 13:14 herankamen. In den folgenden sieben Minuten entschieden die Eddersheimerinnen aber die Partie und führten 20:14 (44.). „Es war sicher nicht eines unserer besten Spiele“, äußerte sich Kaufmann zurückhaltend.

Eddersheim II: Lena Kuptschitsch, Nadine Ramp; Leonie Kaufmann 5/1, Sina Gottfried 4, Annika Breitenfelder 3, Jasmin Rühl 3/1, Lisa Walter, Nicole Walter, Lea Ullrich je 2, Rabea Grünewald 1, Sandra Reitmeier, Judith Büttner, Janina Braun.

HSG Goldstein/Schwanheim – HSG Lumdatal 25:34 (11:14). „Unser Plan ist genau 24 Minuten aufgegangen“, berichtete Trainer Markus Erbe, „wir haben wieder viele Chancen nicht genutzt. Bis dahin war das Spiel beim 9:9 noch offen gewesen“. In den Schlussminuten der ersten Hälfte musste er mitansehen, dass seine Spielerinnen nicht trafen und sich die Gäste absetzten. Zwei Mal kamen die Goldsteinerinnen nach der Pause bis auf zwei Tore heran. Der Anschlusstreffer gelang aber nicht. „Dann haben wir uns ergeben. Die Körpersprache war nicht mehr da. Was wir vorher noch gut gemacht hatten, haben wir dann nicht mehr probiert“, resümierte der Trainer. Besonders bitter war, dass nur fünf Spielerinnen trafen.

Goldstein/Schwanheim: Emilia Porceddu, Eva Michalski; Annika Sauer 8/1, Nicola Sitzius 6, Katja Bulic 5, Maite Vilasante Saez 4, Julia Beuth 2, Julia Sitzius, Karolina Schreiber, Dana Wollmann, Konstanti Kasartzoglu, Maren Zimmer.

TSG Oberursel II – FSG Vortaunus 21:14 (11:8). Trainerin Alisa Stickl musste auf Rückraumspielerin Hannah Kohnagel verzichten. Die Gastgeberinnen starteten mit einer 7:1-Führung (12.) furios, ehe Vortaunus besser ins Spiel kam und auf 6:8 verkürzte. Danach hielt Oberursel II bis in die Schlussphase beim 17:14 einen Drei-Tore-Vorsprung (54.), den sie mit vier Treffern in der Schlussphase ausbauten.

Vortaunus: Zorana Jurcevic; Lisa Windecker, Marijana Vidovic je 4, Franziska Rochus, Ulla Neumann je 2, Sophie Scheibel 2/1, Julia Anthes, Laura Büscher, Ronja Schultejans, Marie Huber, Carina Wellmann, Luisa Löb.

(vho)

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