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Artistik unter dem Bensheimer Korb: Erik Flood (Baskets Limburg, in Schwarz).

2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord

Der erste Stolperer

Mit der unglücklichen Niederlage der Baskets Limburg beim VfL Bensheim sind die Titelchancen des Teams von Danny Stallbohm in der 2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord erneut stark zurückgegangen.

Mit nun zwei Niederlagen mehr als Lich und Idstein müssen die Baskets Limburg trotz der noch ausstehenden Spiele gegen diese beiden Teams auf einen Ausrutscher derselben hoffen. Alle anderen Mannschaften der Spitzengruppe haben ihre Spiele gewonnen. Damit liegt Lich Basketball an der Spitze, gefolgt vom TV Bad Bergzabern und dem TV Idstein, der allerdings mit einem Spiel weniger und dem besseren Direktvergleich gegen Lich über die günstigste Ausgangsposition im Titelrennen verfügt. Am Tabellenende scheint nach dem Rückzug von BBC Montabaur mit den „Gladiators“ Trier der zweite Absteiger festzustehen. Sollte es einen dritten Absteiger geben, so sind der TSV Krofdorf/Gleiberg und Makkabi Frankfurt am stärksten gefährdet. 

Unglücklich war die 77:80 (38:41)-Niederlage der Limburger in Bensheim deshalb, weil es am Ende des Spiels nur um ein paar Zentimeter gegangen war: Beim eigentlich schon vorentscheidenden Stand von 79:76 und Ballbesitz der Bensheimer hatten die Schiedsrichter drei Sekunden vor der Schlusssirene neben einem Foul gegen Limburg auch ein unsportliches Foul gegen den VfL gegeben. Bensheims Tilman Isensee vermochte nur einen der beiden Freiwürfe zu verwandeln, Welday Beyene für Limburg ebenso; aber danach gab es Einwurf für Justin Stallbohm. Der spielte den Ball zu Kellon Thomas, der die Verantwortung für den zum Ausgleich nötigen Dreier übernahm. Der Ball tanzte auf dem Ring herum und sprang wieder heraus – damit war das Spiel für Bensheim gewonnen. 

Letztlich waren es vor allem die vielen misslungenen Dreier-Versuche, die die Baskets auf die Verliererstraße brachten. Gerade einmal zwei Treffer gegenüber elf von Bensheim waren auch durch die guten Center-Aktionen von Brandon Cataldo und Jack Ocwieja nicht zu kompensieren. Hinzu kam ein schwacher Start, der die Gastgeber nach vier Minuten schon mit 13:2 in Front sah. Bis zum Ende des ersten Viertels waren Justin Stallbohm und seine Mitspieler zwar wieder bis auf 21:20 und konnten zu Beginn des zweiten Viertels sogar eine knappe Führung herausspielen, die aber bis zur Halbzeitpause wieder verloren ging. 

Anders sah es im dritten Viertel aus, als ein 11:0-Lauf zwischen der 24. und 27. Minute den Baskets eine Sieben-Punkte-Führung bescherte. Doch ein erneut schwacher Start ins Schlussviertel machte die bei den mitgereisten Fans aufkeimende Hoffnung schnell zunichte. Mit einem 6:0-Lauf hatte der VfL wieder den alten Vorsprung hergestellt – und der sollte halten. 

Limburg: Welday Beyene 3, Berkant Campinar, Brandon Lee Cataldo 14, João Batista da Silva Eduardo, Erik Flood 15, Norman Klima 3, Jack Adam Ocwieja 11, Anton Reusch, Justin Philip Stallbohm 7 (1), Kellon Phillip Thomas 24 (1).

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