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Gewann bei ihrem ersten Saison-Einsatz für Eschborn Einzel und Doppel: Britta Schäcker.

Tennis

Eschborn siegt glatt

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Alle drei Vertreter aus dem Kreis waren mit ihren Auftritten am zweiten Spieltag der Tennis-Damen 50-Hessenliga zufrieden.

Für Regionalliga-Absteiger Tennis 65 Eschborn reichte es nach dem Derby-Sieg gegen Sulzbach zum zweiten Erfolg. Sulzbach feierte den ersten Sieg in Wiesbaden, und der TC Liederbach kassierte bei der TSG Rodgau die zweite 2:7-Schlappe in Folge, konnte mit der Leistung zufrieden sein.

TSG Rodgau – TC Liederbach 7:2. „Das waren wesentlich knappere Ergebnisse als gegen Offenbach“, lobte Beate Schulenberg ihre Teamkolleginnen. Dass es nicht zu etwas Zählbarem reichte, lag an den unglücklich verlaufenen Matchtiebreaks, in denen Liederbach drei von vier Mal verlor. Sabine Hoffmann (5:7, 7:6, 8:10 gegen Katja Coster), sowie Doris Franzisket (6:4, 3:6, 6:10 gegen Andrea Kaut) und Ramona Görg (5:7, 6:3, 8:10 gegen Jelica Baier) unterlagen unglücklich. „Da waren wir dran und können darauf aufbauen“, so Schulenberg. Weil nur Sylvia Menger an Position drei gegen Donata Widdersheim (6:7, 6:4 und 10:8) gewann, gingen die Gäste mit einem 1:5 in die Doppel. Dort bekamen die Spielerinnen Matchpraxis, die nicht so oft zum Einsatz kommen werden. „Das Spiel war gelaufen, und wir haben experimentiert“, stellte die Kapitänin klar. Immerhin schafften Menger/Munteanu einen 7:5, 7:5-Sieg im zweiten Doppel.

Ergebnisse, Einzel: Gabriele Kämmerer – Karin Zobel 6:3, 6:1; Katja Coster – Sabine Hoffmann 7:5, 6:7, 10:8; Donata Widdersheim – Sylvia Menger 7:6, 4:6, 8:10; Karin Wieck – Gisela Wierig 7:5, 6:1; Andrea Kaut – Doris Franzisket 4:6, 6:3, 10:6; Jelica Baier – Ramona Görg 7:5, 3:6, 10:8. Doppel: Kämmerer/Wieck – Zobel/Kuisl 6:0, 6:2; Coster/Heinemann – Menger/Munteanu 5:7, 5:7; Kaut/Baier – Görg/Schulenberg 6:3, 6:2.

BTC GW Wiesbaden – TV Sulzbach 4:5. Gegen den Regionalliga-Absteiger gingen die Sulzbacherinnen mit einem schlechten Gefühl ins Spiel. Nach dem 2:7 gegen Eschborn stand Jutta Wolf als Nummer eins aber stellvertretend für eine positive Kehrtwende. Nach dem 0:6, 0:6 zum Auftakt siegte sie nun mit 6:0, 6:0. „Sie war wirklich super drauf“, lobte die verletzte Kapitänin Gisela Kümmel. Genauso wichtig waren die beiden Siege von Ute Koenig und Karin Ruck im Matchtiebreak. „Wir haben die Einzel super durchgebracht“, freute sich Kümmel über das 4:2 vor den Doppeln. Nachdem Doppel zwei und drei verloren gegangen waren, holte Wolf mit Anette Günther die Kohlen aus dem Feuer. „Das war ein umkämpftes und spannendes Match“, beschrieb Kümmel das 7:6, 6:3. „Dieser Sieg tut uns sehr gut. Wir können jetzt durchatmen und müssen dann fleißig weiter punkten“, sagte die Spielführerin.

Ergebnisse, Einzel: Sylvia Thumser – Jutta Wolf 0:6, 0:6; Anna Wittkowski – Ute Koenig 4:6, 6:2, 7:10; Petra Großkurth – Ute Richter 4:6, 3:6; Doris Steinmeier-Stiehl – Karin Ruck 2:6, 6:3, 6:10; Nicole Hoffmann – Birgit Siegel 6:3, 6:2; Annette Hiegemann – Anette Günther 6:4, 6:2. Doppel: Hölzel/Großkurth – Wolf/Günther 6:7, 3:6; Hoffmann/Thumser – Richter/Ruck 6:3, 6:1; Wittkowski/Stemmler – Koenig/Siegel 4:6, 6:1, 10:6.

Tennis 65 Eschborn – TC Marbach 6:3. Schon nach den Einzeln hatte Eschborn den Sieg eingetütet – 5:1. Anders als beim Saisonauftakt gegen Sulzbach wirkte Britta Schäcker als Nummer eins mit und stellte ihre Klasse beim 6:0, 6:3 gegen Angelika Wahl ebenso unter Beweis wie beim Doppel mit Barbara Wehner-Krause.

Ergebnisse, Einzel: Britta Schäcker – Angelika Wahl 6:0, 6:3; Barbara Wehner-Krause – Andrea Wehner 6:0, 6:1; Stephanie Reutter – Ute Berlekamp 6:3, 6:3; Silvia Hempel – Gerlinde Gockeln 0:6, 6:7; Sonja Laporte – Gisela Hoff 7:6, 5:7, 10:5; Heike Bothe – Ulrike Durstberger 6:1, 6:1. Doppel: Schäcker/Wehner-Krause – Wehner/Schreiner 6:0, 6:0; Hempel/Bothe – Berlekamp/Durstberger 3:6, 6:7; Reutter/Pardatscher – Gockeln/Hoff 1:6, 2:6. Weiter spielten: BW Bensheim – Rosenhöhe 1:8. Tabelle: 1. Rosenhöhe 4:0 Punkte/15:3 Matches, 2. Eschborn 4:0/13:5, 3. Rodgau 2:2/10:8, 4. Marbach 2:2/9:9, 5. Bensheim 2:2/7:11/16:24 Sätze, 6. Sulzbach 2:2/7:11/16:25, 7. Wiesbaden 0:4/7:11, 8. Liederbach 0:4/4:14.

(awo)

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