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Er ist für die Abwehr gesetzt: Neuzugang Anil Mus (links, gegen den Dreieicher Tino Lagator) soll die Defensive des FC Eddersheim verstärken.

Fußball

Mit Euphorie ins erste Heimspiel

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Am Freitag beginnt für den FC Eddersheim die Saison in der Fußball-Hessenliga.

Im ersten von insgesamt vier Heimspielen in Folge empfängt der Aufsteiger um 19.30 Uhr die Spvgg. Neu-Isenburg.

„Wir hoffen, dass uns dieser Auftakt viele Zuschauer beschert. Es ist das einzige Spiel im Umkreis, da werden hoffentlich auch viele Leute aus den umliegenden Orten kommen“, ist der Eddersheimer Vorsitzende Günter Fuchs optimistisch und betont, dass „der Verein auch dieses Mal für alles gewappnet ist“.

Gewappnet ist auch Trainer Rouven Leopold, allerdings mehr im Hinblick auf den Gegner Neu-Isenburg. „Die haben eine kompakte Mannschaft, die in der Offensive besonders bei Standards für Gefahr sorgen kann. Daher gilt es für unsere Defensive, Freistöße und Eckbälle zu vermeiden“, lautet seine Erkenntnis über die Spielweise der Gäste.

Aus den Testspielen seiner Mannschaft hat der Trainer vor allem die Folgerung gezogen, dass „noch zu viele einfache Fehler gemacht wurden und diese nicht mehr unterlaufen sollten“. Um zu Erfolgen zu kommen, muss sich zudem aus seiner Sicht in der Offensive „die Absprache untereinander“ verbessern.

Von den zehn Neuzugängen werden mit Sicherheit etliche zum Einsatz kommen. Für die Innenverteidigung ist Anil Mus gesetzt. Für die Außenbahnen bieten sich die Hessenliga-erfahrenen Christopher Krause und Anthony Wade an, für den Angriff ist Leonardo Bianco eine Option. Dieser könnte neben Torjäger Turgay Akbulut für den nötigen Wirbel sorgen. In der Abwehr hinterließ der junge Max Krippner gegen Dreieich einen guten Eindruck, Deniz Topcu spielte im Mittelfeld 90 Minuten durch. Die drei Trainingseinheiten in dieser Woche mussten darüber entscheiden, welche Formation Rouven Leopold auf den Rasen an der Staustufe schicken wird. Verzichten muss er noch auf Niklas Rottenau, der nach seinem Sehnenriss im Oberschenkel noch im Aufbautraining ist und noch nicht mit der Mannschaft trainiert hat. Fraglich ist der Einsatz nach seiner am letzten Spieltag erlittenen Ellenbogenverletzung. „Bei ihm sieht es gut aus“, erklärte der Sportliche Leiter Christian Neubauer.

Der erste Spieltag soll von Derbys der Vereine geprägt sein. „Wir fahren in vier Wochen dorthin, nachdem wir mit vier Heimspielen hoffentlich gut gestartet sind“, erläutert Neubauer, „wir würden gerne den gleichen Weg gehen wie Neu-Isenburg, der als Aufsteiger frühzeitig den Klassenverbleib schaffte. Es ist ein unangenehmer Gegner, der uns alles abverlangt. Wir sind aber 30 Spiele in Folge ungeschlagen“.

„Der letzte Test gegen Dreieich hat uns aufgezeigt, dass in der Hessenliga alles nicht leicht fallen wird. Ich bin mir sicher, dass dies auch die Mannschaft verstanden hat. Zudem wissen wir, wie wichtig ein Sieg zum Auftakt wäre. Insgesamt habe ich daher in jeder Hinsicht ein gutes Gefühl“, gibt sich Rouven Leopold im Hinblick auf die ersten drei Zähler recht zuversichtlich. Und Christian Neubauer fügt an: „Euphorie ist da. Nach dem Abstieg vor vier Jahren wollten wir wieder hoch. Noch einmal so chancenlos zu sein, wollen wir nicht mehr erleben. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben. Sie muss aber in der Hessenliga so funktionieren wie in der abgelaufenen Spielzeit“.

(kbe)

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