Landessportbund Hessen

27 000 Euro für vier Vereine

Sport, Vereine und das Ehrenamt sind noch immer Säulen unserer Gesellschaft. Das Bewältigen der anfallenden Aufgaben stellt aber immer größere Herausforderungen an die, die sich in ihrer Freizeit für andere engagieren.

Kommerzialisierung und Vielfalt im Angebot sorgen für eine Konkurrenzsituation, der man nicht nur mit Engagement begegnen kann. Es müssen auch die sachlichen Voraussetzungen für ein lukratives Angebot und dessen Umsetzung geschaffen werden. Es ist für die Vereine keine leichte Aufgabe, diese Anforderungen auch finanziell zu stemmen.

Hier bietet der Landessportbund Hessen (LSB H) mit seinem Vereinsförderungsfonds, der sich aus Wetteinnahmen und den Mitgliedsbeiträgen finanziert, eine Hilfe. Neben der Unterstützung bei der Beschäftigung von Übungsleitern, Vereinsmanagern und Jugendleitern fördert der LSB H auch die Durchführung von Baumaßnahmen und die Anschaffung von Sportgeräten. Die Anträge sind zu stellen über den Sportkreis, der die geplanten Vorhaben nach Prüfung befürworten muss.

So konnte der Vorsitzende des Sportkreises Limburg-Weilburg, Hermann Klaus, vier Vereinen aus seiner Region die Bewilligungsbescheide des Verbandes übergeben.

Der TuS Ahlbach erhält demnach 6977 Euro, der auf seinem bisherigen Sportgelände einen in den Ausmaßen etwas kleineren Kunstrasenplatz errichten will.

Marode ist der Hartplatz der TuS Lahr. Dieser soll zu einem Jugendzentrum umgebaut werden, dafür gibt es 7000 Euro. Neben einem Kleinspielfeld werden zwei Umkleide- und ein Gerätecontainer aufgestellt. Neben Parkflächen bleibt ein Areal von 26 mal 100 Meter, das als Rasenfläche für Training und Schulsport zur Verfügung stehen wird.

Das Schützenhaus des SV Wolfenhausen ist in die Jahre gekommen, und das noch aus Welleternit bestehende Dach bedarf einer dringenden Sanierung, was aus den Förderungsmitteln mit 5000 Euro unterstützt wird.

Umfangreiche Jugendarbeit leistet der Limburger Club für Wassersport. So ist Rudern an der Marienschule und der Tilemannschule für die 7. Klassen als Pflichtsport eingeführt. Dafür benötigt der Verein natürlich einen umfangreichen Bootspark, der derzeit zum großen Teil noch aus Holzbooten besteht, die allmählich gegen modernere ausgetauscht werden müssen. 8000 Euro sind bewilligt worden.

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