+
Nicht zu stoppen: Nerea Garmendia erzielt 27 Punkte.

Basketball, 2. Bundesliga

Falcons: Garmendia überragt beim 79:76

In Opladen steigern sich Homburgs Zweitliga-Basketballerinnen nach schwächerer Anfangsphase. Zum Abschluss der englischen Woche treten die Falcons bei einem namhaften Gegner an.

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Mit einem 79:76 beim BBZ Opladen haben die Basketballerinnen der Elangeni Falcons Bad Homburg gestern eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass ihre hochgesteckten Ziel auch in der Gruppe Nord der 2. Bundesliga zu erreichen sind. Teil drei der englischen Woche folgt am Samstag um 19 Uhr bei Alba Berlin, das gestern beim ASC Theresianum Mainz 79:63 gewonnen hat.

„In der Anfangsphase und der Schlussphase hat es uns an der Spannung gefehlt, weshalb das Ergebnis knapper ausgefallen ist, als es dem Spielverlauf entsprach“, analysierte Bad Homburgs Trainer Jay Brown, der unter dem Strich mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Auswärtsspiel der Saison zufrieden war.

Dass ein Wochenende in der Heimat durchaus positive Impulse verleihen kann, zeigt das Beispiel von Nerea Garmendia, die am Wochenende als Gast bei einer Hochzeitsfeier in Spanien weilte und danach nicht nur wegen ihrer 27 Punkte in Opladen eine überragende Leistung bot. „Das gesamte Team hat überzeugt, wobei ich auch Isabel Gregor und Sarah Kuschel ein Sonderlob aussprechen möchte“, verteilte Brown Pluspunkte an zwei weitere Spielerinnen.

Zu Beginn der Begegnung hatten die Gastgeberinnen Vorteile und zogen bis zum Ende des ersten Viertels auf 24:16 und damit auf acht Punkte davon. Die nächsten 20 Minuten gehörten dann allerdings den Falcons, die nach einem furiosen 30:14 im zweiten Viertel mit einem 46:38-Vorsprung in die Halbzeitpause gingen und sich nach dem dritten Abschnitt eine souveräne 69:54-Führung verschafft hatten. Dass diese 15 Punkte noch nicht die Entscheidung bedeuteten, dafür sorgten die BBZ-Profis Briana Monique Williams und Heather Lindsey, die mit ihrer Mannschaft im letzten Abschnitt eine Aufholjagd starteten.

„In der Schlussphase haben wir dann den Gegner wieder kontrolliert und den Sieg nach Hause gebracht“, war Brown froh, dass das Nervenkostüm seines Teams der ersten großen Bewährungsprobe in dieser Saison standgehalten hat. Einer der Schlüssel zum Erfolg war für die Bad Homburgerinnen die Stärke beim Rebound, die sowohl unter dem gegnerischen Korb (11:7) als auch unter dem eigenen (26:22) eine bessere Bilanz erreichten als der Gegner aus dem Leverkusener Stadtteil.

„Leider stand uns Kristin Annawald kurzfristig nicht zur Verfügung, denn mit ihr als 1,85 Meter große Centerspielerin hätten wir noch eine weitere taktische Variante gehabt“, sagte Brown. Der Bad Homburger Trainer ist froh, dass ihm beim Auswärtsspiel in Berlin am Samstagabend mit dem groß gewachsenen Neuzugang noch eine weitere Option zur Verfügung steht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare