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Jay Brown (Trainer der Elangeni Falcons)

Basketball, 2. Bundesliga

Falcons siegen 72:50, verpassen aber die Playoffs

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Bad Homburgs Basketballerinnen fahren in ihrem 20. und letzten Saisonspiel den 12. Sieg ein. Sie erhalten aber nicht die erhoffte Schützenhilfe, um Rang vier noch erreichen zu können.

Es hat nicht gereicht. Am letzten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord haben die Basketballerinnen der Elangeni Falcons Bad Homburg zwar wie erwartet bei Absteiger ASC Theresianum Mainz deutlich mit 72:50 gewonnen. Aber auch die BG 89 Avides Hurricans Rotenburg/Scheeßel konnten sich gegen den Gisa Lions SV Halle nach Verlängerung mit 93:89 durchsetzen und damit den vierten Platz in der Tabelle sichern, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

„Schade, dass es so gekommen ist, denn wir hätten gerne noch an den Playoffs teilgenommen. Jetzt drücken wir den Hurricans gegen Meister Osnabrück alle Daumen, dass sie in der Endrunde für eine Überraschung sorgen“, gab sich Bad Homburgs Trainer Jay Brown unmittelbar nach Saisonende als fairer Sportsmann.

Angesichts der Konstellation vor dem letzten Spieltag, der gestern zeitgleich in allen fünf Sporthallen angepfiffen worden war, geriet der 72:50-Pflichtsieg der Falcons in Mainz nur zur einer Randnotiz. „Wir sind schwer in dieses Spiel gekommen, haben aber ab dem zweiten Viertel alles kontrolliert und auch verdient gewonnen“, hakte Brown den 12. Sieg im 20. Saisonspiel in der Bundesliga Nord schnell ab.

Die Bad Homburgerinnen lagen im Theresianum nach dem ersten Viertel mit 16:15 vorn sowie zur Pause mit 32:28 und entschieden die Partie mit einem 23:5 im dritten Abschnitt frühzeitig zu ihren Gunsten. Die US-Amerikanerin Stephanie Furr und Mannschaftsführerin Gergana Georgieva waren die beiden erfolgreichsten Werferinnen der HTG, bei denen die Spanierin Nerea Garmendia zwar auf dem Spielberichtsbogen stand, jedoch wegen ihrer Adduktorenverletzung nicht zum Einsatz kam.

„Klar, dass bei uns eine tiefe Enttäuschung geherrscht hat, nachdem wir das Ergebnis aus Scheeßel erfahren haben. Die Spielerinnen sind nachvollziehbar tief traurig. Aber wir als Trainerteam sind stolz auf unser Team, das eine hervorragende Saison gespielt hat“, lautet das Fazit von Brown.

Falcons: Furr (20), Georgieva (19), McDerment (9), Gregor (8), Krentz (5/1), Kacperska (4), Polishchuk (3/1), Kuschel (2), Wächter (2), Jugo, Rhein.

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